FAQ: Wie lange ist mein Bibliotheksausweis gültig?

28. Dezember 2011

Dieser Artikel ist veraltet.
Die aktuelle Version finden Sie auf der FAQ-Seite des Portals der Stadtbibliothek.

Das Gültigkeitsdatum ist auf dem Bibliotheksausweis nicht vermerkt. Da Sie seine Gültigkeit jährlich verlängern müssen, kann man die Plastikkarte auch kaum mit diesem Datum versehen. Sie finden das Gültigkeitsdatum aber an zahlreichen Stellen:

Wenn Sie im Katalog Ihr Konto aufrufen, sehen Sie ganz oben im Kontofenster das Datum in der Zeile „Ausweis gültig bis“:

Gültigkeitsdatum im Kontofenster

Auch auf den Fristbelegen, die Sie an den Selbstverbuchungsgeräten in der Zentralbibliothek erhalten, ist das Ablaufdatum des Ausweises vermerkt:

Gültigkeitsdatum auf dem Fristbeleg

Auf allen Belegen, die Sie an den Theken erhalten, sei es in den Zweigstellen oder der Zentralbibliothek, finden Sie das Datum ebenfalls. Als Beispiel ist hier ein Rückgabebeleg abgebildet:

Gültigkeitsdatum auf dem Rückgabebeleg

Schließlich zeigt Ihnen auch der Kassenautomat im Erdgeschoss der Zentralbibliothek das Gültigkeitsdatum Ihres Ausweises an. Halten Sie Ihre Karte einfach vor die Antenne:

Gültigkeitsdatum - Anzeige beim Kassenautomaten

Und natürlich können Sie uns auch fragen, am Telefon oder persönlich in den Bibliotheken!


Der Kassenautomat hat dazugelernt

7. Januar 2011

Kassenautomat - AusweisverlängerungUnser Kassenautomat in der Zentralbibliothek beherrscht jetzt eine weitere Funktion: Neben dem Bezahlen angefallener Gebühren und dem Geldwechseln können Sie nun auch die Gültigkeit Ihres Bibliotheksausweises verlängern, indem Sie die entsprechende Gebühr (zurzeit 17,- EUR) bezahlen. Halten Sie einfach Ihren Bibliotheksausweis vor den RFID-Scanner und Sie bekommen die oben abgebildeten Auswahlmöglichkeiten angeboten.

Sie können die Ausweisgültigkeit allerdings nur dann am Automaten verlängern, wenn Sie die volle Jahresgebühr (zurzeit 17,- EUR) bezahlen müssen. Haben Sie Anspruch auf eine Ermäßigung, müssen wir vor jeder Verlängerung erneut prüfen, ob die Ermäßigungsgründe noch vorliegen und Sie müssen Ihren Ausweis an der Theke verlängern. Z.B. müssen Sie bei jeder Verlängerung die Sozial-Card oder den Studentenausweis mit dem Heimvorteil-Logo vorlegen, wenn Sie die entsprechende Ermäßigung in Anspruch nehmen wollen. Auch Institutionen- und Partnerausweise können nicht am Kassenautomaten verlängert werden.

Eine Übersicht der Ausweis-Gebühren finden Sie hier, die Grundlage ist der Kostentarif.


FAQ: Gibt es eine Ermäßigung für Studenten?

5. Januar 2011

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In der Satzung, bzw. dem Kostentarif der Stadtbibliothek Göttingen ist zwar eine Ermäßigung der Bibliotheksausweis-Gebühr für Schüler vorgesehen, nicht aber für Studenten. Studierende müssen also den vollen Preis bezahlen.

Aktion Heimspiel

Allerdings erhalten Studenten, die bei der „Aktion Heimspiel“ mitmachen, eine Ermäßigung von 7,- EUR auf den Preis eines Jahresausweises. Sie bezahlen daher 10,- statt 17,- EUR.

Um in den Genuss dieser Ermäßigung und zahlreicher anderer Vorteile zu kommen, müssen Studenten ihren Hauptwohnsitz in Göttingen anmelden und sich das Heimvorteil-Logo auf den Studierendenausweis drucken lassen.

Wie das funktioniert, erfahren Sie hier.

Aktuelle Informationen über die Vorteilsgeber und die Aktion Heimspiel allgemein erfahren Sie via Twitter.

Dies ist die aktualisierte Version eines älteren Artikels.


FAQ: Welche Leistungen der Stadtbibliothek kann ich nur mit einem Bibliotheksausweis in Anspruch nehmen?

29. Dezember 2010

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BibliotheksausweisIn einem vorausgegangenen Artikel haben wir erläutert, welche Angebote der Stadtbibliothek Sie auch ohne Bibliotheksausweis nutzen können. Aber natürlich haben Sie mit einem Ausweis weitaus mehr Möglichkeiten:

• Medien ausleihen
Einen Bibliotheksausweis brauchen Sie vor allem, wenn Sie Medien ausleihen wollen. Abgesehen von ein paar Nachschlagewerken können Sie fast alle ca. 190.000 Medien entleihen. Der Ausweis ist natürlich in allen Zweigstellen gültig. Mithilfe der Ausweisnummer und Ihrem Passwort können Sie die Leihfristen selbständig in unserem Katalog verlängern.

• Medien downloaden
Hörbücher, Videos, E-Books, Zeitschriften und Musik können Sie mit Ihrem Ausweis aus unserer Onleihe ohne weitere Kosten downloaden und mit Ihrem PC, MP3-Player oder E-Book-Reader abspielen. Als unsere „Zweigstelle im Internet“ hat die Onleihe 24 Stunden pro Tag und 7 Tage die Woche geöffnet, Sie müssen also keine Rücksicht auf Öffnungszeiten nehmen.

• Kostenloser Internet-Zugang per PC und WLAN
Mit einem gültigen Bibliotheksausweis haben Sie zwei Möglichkeiten, in der Stadtbibliothek das Internet zu nutzen: Zum einen stehen in allen Zweigstellen Internet-PCs bereit. Mit dem Ausweis können Sie diese pro Tag für eine Stunde kostenlos nutzen. In der Zentralbibliothek haben Sie zudem die Möglichkeit, per WLAN ins Internet zu gelangen. Sie bringen Ihren privaten Laptop oder ein anderes WLAN-fähiges Gerät mit und wir stellen Ihnen einen „Voucher“ aus, der ebenso lange gültig ist, wie der Bibliotheksausweis. Damit können Sie das WLAN während der Öffnungszeiten der Zentralbibliothek ohne zeitliche Beschränkung nutzen.

Weitere Informationen zu unseren Internet-Zugängen finden Sie hier.

• Fernleihe
Wir können nicht alles im Bestand haben, aber auf Wunsch besorgen wir Ihnen alles aus anderen Bibliotheken. Voraussetzung ist allerdings, dass Sie im Besitz eines Bibliotheksausweises sind.

Weitere Informationen zur Fernleihe finden Sie hier.

• Kostenlose Nutzung des Office-PCs
Zu denselben Konditionen, die auch für die Internet-PCs gelten, steht Ihnen in der Zentralbibliothek ein Office-PC zur Verfügung. Wenn Sie etwas schreiben, scannen oder ausdrucken wollen, haben Sie hier für eine Stunde pro Tag die kostenlose Möglichkeit.

Weitere Informationen zum Office-PC finden Sie hier.

• Kostenlose Nutzung des Spiele-PCs
Für unsere jüngeren Ausweis-Inhaber steht in der Kinderbibliothek der Zentralbibliothek ein PC mit ausgewählten Spielen, an dem jeweils für eine halbe Stunde pro Tag kostenlos gespielt werden kann.

Weitere Informationen zum Spiele-PC finden Sie hier.


FAQ: Welche Leistungen der Stadtbibliothek kann ich auch ohne Bibliotheksausweis in Anspruch nehmen?

28. Dezember 2010

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Sie brauchen nicht unbedingt einen Bibliotheksausweis, wenn Sie der Stadtbibliothek einem Besuch abstatten wollen. Viele Angebote stehen Ihnen auch ohne Ausweis zur Verfügung:

• Vor-Ort-Nutzung der Medien
Alle Bücher, Zeitschriften, Zeitungen, Spiele, Karten und Notenwerke können Sie in der Zentralbibliothek und allen Zweigstellen vor Ort lesen, ansehen, spielen, auswerten oder fotokopieren. Vom gemütlichen Sofa bis zum Arbeitsplatz finden Sie in unseren Gebäuden zahlreiche Plätze, an denen Sie sich mit den Medien beschäftigen können.

Weitere Informationen zu unserem Medienangebot finden Sie hier.

• Bibliothekarische Auskunft
Sie haben Fragen zu Sachverhalten, zu Medien oder zur Benutzung der Bibliothek? Fragen Sie die bibliothekarische Auskunft! Wir helfen Ihnen gern weiter!

Weitere Informationen zur bibliothekarischen Auskunft finden Sie hier.

• Internet-Zugang per PC und WLAN
In allen Zweigstellen befinden sich PCs mit Internet-Zugang, die Sie für 0,50 EUR pro 15 Minuten benutzen können. Wollen Sie mit Ihrem privaten Notebook oder sonstigem WLAN-fähigen Gerät das WLAN in der Zentralbibliothek benutzen, kostet dies eine Gebühr von 2,- EUR pro Tag.

Weitere Informationen zu unserem Internet-Angebot finden Sie hier.

• Office-PC
Wenn Sie etwas schreiben, scannen oder ausdrucken wollen, können Sie den Office-PC in der Zentralbibliothek für 0,50 EUR pro 15 Minuten mieten.

Weitere Informationen zum Office-PC finden Sie hier.

• Kleingruppen-Arbeitsraum
Wenn Sie in einer Gruppe von bis zu fünf Personen in der Zentralbibliothek arbeiten wollen, können Sie unseren Kleingruppen-Arbeitsraum benutzen und auf Wunsch auch reservieren.

Weitere Informationen zum Kleingruppen-Arbeitsraum finden Sie hier.

• Verkauf ausgeschiedener Medien
Wenn Sie Bücher und andere Medien lieber kaufen als entleihen, können Sie unsere ausgeschiedenen Medien zu Schleuderpreisen haben: In der Zentralbibliothek verkaufen wir im Erdgeschoss laufend Medien, die wir nicht (mehr) verwenden können. Darüber hinaus öffnen wir immer wieder mal unseren Buchverkaufs-Keller und bieten Ihnen Zugang zu allem, was wir zu verkaufen haben. Die Termine dieser „Großen Buchverkäufe“ werden in diesem Blog und in unserem Veranstaltungskalender angezeigt. Auch die Zweigstellen verkaufen regelmäßig ihre ausgeschiedenen Medien.

Hier erfahren Sie, aus welchen Quellen sich unser Buchverkauf speist.

• Veranstaltungen
Viele unserer Veranstaltungen, z.B. die Vorlese-Termine für Erwachsene und Kinder, sind kostenlos. Kommen Sie einfach dazu! Bei anderen Veranstaltungen erheben wir Eintritt – aber auch für diese brauchen Sie keinen Bibliotheksausweis. Über unsere Veranstaltungstermine informieren Sie dieses Blog, unser Veranstaltungskalender, unsere Facebook-Seite sowie Plakate und Handzettel in den Bibliotheken.

• Wickelraum
Im Erdgeschoss der Zentralbibliothek steht Ihnen unser Wickelraum für einen stressfreien und ungestörten „Boxenstopp“ zur Verfügung.

Weitere Informationen zum Wickelraum finden Sie hier.

Natürlich haben wir auch die Leistungen zusammengestellt, die einen Bibliotheksausweis erfordern. Diesen Artikel finden Sie hier.


FAQ: Wie sicher ist der RFID-Bibliotheksausweis?

17. November 2010

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Bibliotheksausweis der Stadtbibliothek GöttingenSeit dem 01. November 2010 gibt die Stadtbibliothek neue Bibliotheksausweise aus, die einen RFID-Chip enthalten, ähnlich dem am gleichen Tage gestarteten neuen Personalausweis. Berechtigterweise stellen viele Leser die Frage, wie sicher dieser Ausweis sei, wie gut Ihre persönlichen Daten also geschützt seien.

Diese Frage kann mit einem Wort beantwortet werden: Völlig. Es sind nämlich gar keine persönlichen Daten auf den Bibliotheksausweisen gespeichert. Der Chip enthält lediglich eine Kennung für die Stadtbibliothek Göttingen sowie die Ausweisnummer, die auch unterhalb des Strichcodes aufgedruckt ist. Mehr nicht. Name, Adresse o.ä. des Ausweisinhabers sind nicht gespeichert, sondern nur in unserer Datenbank hinterlegt. Diese Datenbank befindet sich im Netzwerk der Stadt Göttingen und profitiert von den dortigen Schutzeinrichtungen.

So ist es zwar theoretisch möglich, dass Ihr Bibliotheksausweis von jemand Unbefugten ausgelesen wird. Allerdings müssten Sie sich dem Lesegerät schon auf mindestens 45 cm nähern. Dieser „Spion“ ist danach aber lediglich im Besitz Ihrer Ausweisnummer, ohne Zugriff auf unsere Datenbank nützt ihm das nichts. Genauso ist es übrigens bei den Medien: Auch auf deren Chips ist nur die Verbuchungsnummer gespeichert, Angaben über Verfasser, Titel o.ä. sind jedoch ebenfalls nur in unserer Datenbank zu finden. Ein erfolgreicher RFID-„Lauschangriff“ würde dem Angreifer also nur eine Reihe von Nummern liefern, mit denen er nichts anfangen kann.

Wer es ganz genau wissen möchte: Die Stadtbibliothek Göttingen programmiert Ihre RFID-Chips wie die allermeisten deutschen Bibliotheken nach dem sogenannten „Dänischen Datenmodell“, bei dessen Entwicklung der Datenschutz eine herausragende Rolle spielte. Wir nehmen den Schutz Ihrer Daten sehr ernst, aus diesem Grunde werden z.B. auch bei der Rückgabe eines Mediums alle die Ausleihe betreffenden Daten gelöscht.

Weitere Informationen zum Dänischen Datenmodell und zur RFID-Technik finden Sie hier.

Natürlich informieren wir Sie auch gerne persönlich: Hinterlassen Sie hier einen Kommentar, sprechen Sie uns an (Tel.: 0551 / 400-2087) oder schreiben Sie uns eine Mail: stabigoe@goettingen.de


Vergleichstest: Personalausweis – Bibliotheksausweis

11. November 2010

Bibliotheksausweis der Stadtbibliothek GöttingenHaben Sie sie mal gezählt, Ihre Plastikkärtchen? Bank-, Kredit-, Gesundheits-, Scheck-, Kunden- und Vorteilskarten, Ausweise und Bonusheftchen – die Invasion unserer Portemonnaies, Brief- oder Handtaschen ist kaum aufzuhalten. In einer Zeit, da jeder Hundefrisör um die Ecke seine eigene Kundenkarte herausgibt („ein Leckerli für Ihren vierbeinigen Freund bei jedem fünften Besuch umsonst!“) ist man gezwungen auszuwählen, um sein individuelles Kartenbehältnis vor dem Platzen zu bewahren.

Personalausweis der Bundesrepublik DeutschlandZeitgleich am 1. November diesen Jahres haben nun die Bundesrepublik Deutschland einen neuen Personalausweis und die Stadtbibliothek Göttingen einen neuen Bibliotheksausweis herausgebracht. Zwei weitere Aspiranten, die um die Aufnahme in Ihre Kartensammlung buhlen. Der folgende Vergleichstest soll zeigen, welche dieser beiden Karten Sie wirklich brauchen – und welche vielleicht nicht.

Runde 1: Äußeres

Beide Karten kommen im praktischen Scheckartenformat. Den Personalausweis ziert primär ein Foto des Ausweisinhabers – allerdings in den allermeisten Fällen ein wenig schmeichelhaftes, war doch der zu Fotografierende bei der Aufnahme zwangsweise krampfhaft bemüht, alle Augen, Ohren, Nasen und Münder wie vorgeschrieben zu platzieren und ganz nebenbei auch noch einen „neutralen Gesichtsausdruck“ zu wahren. Kein leichtes Unterfangen, das meist deutliche Spuren in dem Porträt hinterlassen hat.

Hinzu kommt die grüngelbe Farbe des Ausweises, die mich spontan an die Gesichtsfarbe meiner Frau nach jener denkwürdigen Fähren-Überfahrt von Kreta nach Santorin erinnert, als sie – wieder festen Boden unter den Füßen spürend – die letzte Schachtel Zigaretten im hohen Bogen als Dankopfer an den Meeresgott Poseidon ins Hafenbecken warf. Seitdem hat Sie keine Zigarette mehr angefasst…

Der Bibliotheksausweis hingegen erstrahlt in einem leuchtenden Blau, das einem seltsam vertraut vorkommt. Und in der Tat: es handelt sich um dasselbe Blau, das wir von den Parkplatz-Verkehrsschildern kennen und zeigt hier wie dort an: Hier ist ein Platz zum Verschnaufen, zum Aufatmen; raus aus der Blechbüchse, rein ins Leben! Allein der Anblick der Bibliothekskarte kann Glücksgefühle wecken.

Hinzu kommt die Auswahl der Schriftart: Der Bibliotheksausweis verwendet die klare, gut lesbare „Arial“-Schrift in einem warmen Gelb. Der Personalausweis hingegen zeigt ein seltsames Gekrakel, dass von einem legasthenischen Roboter zu stammen scheint – die erste Runde geht damit klar an den Bibliotheksausweis. Mit 1:0 geht der Bibliotheksausweis in Führung.

Runde 2: Imagefaktor

Machen wir uns nichts vor: In einer Zeit, in der die zwischenmenschliche Kommunikation häufig im Stile von „mein Auto – mein Haus – meine Segelyacht“ abläuft, werden auch Kartenspiele wie „meine goldene Kundenkarte – meine Platin-Kreditkarte – mein Ausweis von der Erotik-Videothek – ähm…“ gespielt. Die bunten Plastikkärtchen dienen oft genug auch (oder nur?) der Selbstdarstellung des Karteninhabers.

Wie sieht es nun mit dem Imagefaktor unserer beiden Testkandidaten aus? Für diese Runde können wir uns einfach am Namen der beiden Probanden orientieren.

„Personalausweis“ – wer denkt bei „Personal“ nicht sofort an unterbezahlte, ausgebeutete und weitgehend rechtlose Domestiken, die den Launen ihrer Herrschaft hilf- und schutzlos ausgeliefert sind? Sind wir also alle nur „Personal“ der Bundesrepublik Deutschland? Liebe Stuttgart-21- und Kastor-Gegner, wenn die Polizei euren Personalausweis sehen will, möchte sie vielleicht gar nicht euren Namen wissen, sondern euch nur dezent auf euren Platz in unserer Gesellschaft hinweisen? Halten wir fest: Wenn der Personalausweis ein Image ausstrahlt, dann ein negatives.

Etwas schwerer haben wir es beim Bibliotheksausweis. Der Name gibt zunächst wenig her: Ein Ausweis für die Bibliothek halt. Aufschlussreicher wird es, wenn wir die umgangsprachlichen Bezeichnungen für diese Karte betrachten: „Leseausweis“ oder „Leserausweis“. Der Inhaber dieses Ausweises stemmt sich also gegen den PISA-Trend, er kann lesen und will lesen, gehört somit zur Informations- und Bildungselite unserer Gesellschaft.

Bevor wir jetzt ein vorschnelles Urteil fällen, sollten wir auch dem umgangssprachlichen Namen des Personalausweises eine Chance geben. Nur: „Perso“ erinnert allenfalls an ein Waschmittel…

Damit ist es klar: Wer bei der Auswahl seiner Plastikkärtchen auch auf Imagegewinn setzt, greift zum Bibliotheksausweis. Damit steht es 2:0 für diesen Testkandidaten.

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