FAQ: Welche Medien der Onleihe können auf welchen Geräten genutzt werden?

16. August 2012

Dieser Artikel ist veraltet.
Die aktuelle Version finden Sie auf der FAQ-Seite des Portals der Stadtbibliothek.

Onleihe - Medien zum DownloadDie verschiedenen, in unserer Onleihe angebotenen Medienformate können leider nicht auf allen Geräten (PCs, Netbooks, Tablets, Smartphones, E-Book-Reader, MP3-Player etc.) uneingeschränkt genutzt werden. Warum dies so ist, haben wir in einem anderen Blog-Artikel erläutert.

Im Hilfebereich der Onleihe finden Sie eine übersichtliche Tabelle mit der Darstellung, welches Medienformat auf welchem Gerät nutzbar ist und welche Programme oder Apps dazu installiert sein müssen. Die aktuelle Version dieser Tabelle können Sie hier downloaden.

Zum Aufruf der aktuellen Tabelle bitte hier klicken

Die Tabelle wird laufend den neuesten Entwicklungen auf dem Gerätemarkt angepasst und aktualisiert. Weitere Informationen und Schritt-für-Schritt-Anleitungen zur Ausleihe, zum Download und zur Benutzung der angebotenen Medien finden Sie im Hilfebereich der Onleihe.

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FAQ: Warum unterstützt die Onleihe nicht mein Betriebssystem / mein mobiles Gerät?

14. August 2012

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Die aktuelle Version finden Sie auf der FAQ-Seite des Portals der Stadtbibliothek.

OnleiheVon Zeit zu Zeit erreicht uns die Frage, warum die Onleihe nicht mit allen Betriebssystemen und Geräten gleichwertig zusammenarbeitet. Insbesondere die Nutzer von Macintoshsystemen (Apple) oder Linux haben nicht zu allen dort angebotenen Medien Zugang. Auch Smartphones, Tablets und MP3-Player sind – wenn überhaupt – nur für bestimmte Medienformate verwendbar.

Und natürlich gehört dazu auch die Frage, ob wir das nicht ändern könnten. Um es gleich vorweg zu sagen: Wir sind mit der Situation auch nicht glücklich, haben momentan aber keine Möglichkeiten, etwas zu verbessern.

Ursächlich ist zunächst das (verständliche) Verlangen der Verlage nach einem Mechanismus, der das freie Kopieren der E-Books, Hörbücher, Videos etc. verhindert. Wir sind daher verpflichtet, ein Rechte-Managementsystem (DRM = Digital Rights Management) einzusetzen, was darüber wacht, dass die Medien nicht kopiert werden können, dass sie nur für eine begrenzte Zeit entliehen werden können usw. Leider gibt es nun nicht das eine DRM, das auf allen Betriebssystemen und Plattformen läuft. Microsoft und Apple kochen jeweils ihr eigenes Süppchen, zudem gibt es verschiedene Systeme für die unterschiedlichen Medienarten (E-Books, Audio- und Video-Dateien).

Im Unterschied zu Microsoft gibt die Firma Apple ihr DRM nicht für dritte Unternehmen frei. Für Hörbücher, Videos und Musik wird daher das DRM der Firma Microsoft benutzt. Dadurch sind allerdings nicht nur PCs mit Macintosh-Betriebssystemenen, sondern auch iPod, iPad und iPhone für diese Mediengruppen nicht kompatibel. Für textbasierte Medien in den Formaten PDF und ePub wird das DRM der Firma Adobe benutzt, das für mehr Betriebssysteme und Plattformen verfügbar ist und für eine höhere Kompatibilität sorgt. Aber auch hier gibt es Ausnahmen, so verwendet Amazon auf dem E-Book-Reader „Kindle“ ein eigenes System, das das Abspielen der E-Books aus der Onleihe unmöglich macht.

Welches Gerät mit welchem Betriebssystem und welchen Programmen für welche Medienarten nutzbar ist, haben wir in einer übersichtlichen Tabelle zusammengestellt, deren aktuelle Version Sie hier downloaden können.

Für eine aktuelle Version dieser Tabelle bitte hier klicken

Eine Liste kompatibler MP3-Player finden Sie hier.
Eine Liste kompatibler E-Book-Reader finden Sie hier.

Weitere Angaben zu Anforderungen und Programmversionen entnehmen Sie bitte dem Hilfetext der Onleihe.

Es gibt noch einen weiteren Grund, warum wir die Onleihe nur so anbieten können, wie sie sich zurzeit darstellt: Für eine kleine Bibliothek wie die Stadtbibliothek Göttingen wäre es technisch und personell unmöglich, die Datenspeicherung und das Rechte-Management in eigener Regie zu betreiben. Wir kaufen diese Dienstleistungen daher bei der Firma DiViBib ein – und das Angebot dieses Unternehmens ist momentan europaweit (!) einzigartig.

Wir haben deshalb nur die Alternativen, die Onleihe so anzubieten, wie sie zurzeit ist – oder ganz darauf zu verzichten. Da wir im Downloadangebot eine wichtige und zukunftsträchtige Facette der Bibliotheksarbeit sehen, haben wir uns entschlossen, die Onleihe auch mit ihren momentanen Einschränkungen einzusetzen – in der Hoffnung darauf, dass sie zukünftig entfallen können und dass vielleicht auch das Handling in Zukunft einfacher wird.

Dies ist die aktualisierte Version eines älteren Artikels.


FAQ: Warum gibt es in der Onleihe nicht…

18. Januar 2012

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Onleihe

  • Warum gibt es in der Onleihe keine Popmusik zum downloaden?
  • Warum sind in der Onleihe keine (Hör-)Bücher des Verlags XY zu finden?
  • Warum gibt es die Zeitschrift ABC nicht auch zum Download?

Solche und ähnliche Fragen erreichen uns immer wieder zur Onleihe. Die Antwort ist stets: Wir würden ja gerne mehr und anderes anbieten – wenn wir denn könnten.

Bislang haben sich leider noch nicht allzu viele Verlage auf die Möglichkeiten des Internet eingestellt und stellen ihre Medien für die Onleihe in einem downloadbaren Format zur Verfügung. Z.B. können Sie in unserer Onleihe momentan beinahe alle Zeitungen und Zeitschriften ausleihen, die überhaupt für uns in dieser Form abonnierbar sind – und das sind ganze acht Titel. Natürlich würden wir beispielsweise auch liebend gerne Musik zum Download anbieten, insbesondere Rock- und Popmusik – aber es fehlt das entsprechende Angebot.

Während wir sonst auf dem Buch- und Medienmarkt aus dem Vollen schöpfen und uns die Rosinen herauspicken können, müssen wir bei der Onleihe noch mit einem relativ schmalen Angebot vorlieb nehmen. Allerdings kommen laufend neue Verlage hinzu, und das macht Hoffnung: Hoffnung, dass sich im Lauf der Zeit immer mehr Verlage entschließen, ihre Produkte auch auf diesem Wege anzubieten.

Bei den Öffentlichen Bibliotheken in Deutschland jedenfalls stößt die Idee der Onleihe auf große Zustimmung, wie die ständig wachsende Verbreitung beweist. Auch das stärkt unsere Hoffnung, dass über kurz oder lang alle – oder zumindest die meisten – Verlage einsehen werden, dass sich das Mitmachen lohnt.

Weil wir von den Möglichkeiten und der Zukunftsträchtigkeit der Onleihe überzeugt sind, haben wir uns frühzeitig entschieden, mitzumachen und einige Kinderkrankheiten und Anfangsschwierigkeiten in Kauf zu nehmen (vgl. auch den Artikel zur Betriebssystem-Kompatibilität).

Wir glauben, auf dem richtigen Weg zu sein – wenn auch lange noch nicht am Ziel.

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FAQ: Warum unterstützt die Onleihe nicht mein Betriebssystem / mein mobiles Gerät?

4. Januar 2012

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Die aktuelle Version finden Sie auf der FAQ-Seite des Portals der Stadtbibliothek.

OnleiheVon Zeit zu Zeit erreicht uns die Frage, warum die Onleihe nicht mit allen PC-Betriebssystemen und mobilen Geräten gleichwertig zusammenarbeitet. Insbesondere die Nutzer von Macintoshsystemen (Apple) oder Linux haben nicht zu allen dort angebotenen Medien Zugang.

Und natürlich gehört dazu auch die Frage, ob wir das nicht ändern könnten. Um es gleich vorweg zu sagen: Wir sind mit der Situation auch nicht glücklich, haben momentan aber keine Möglichkeiten, etwas zu verbessern.

Ursächlich ist zunächst das (verständliche) Verlangen der Verlage nach einem Mechanismus, der das freie Kopieren der E-Books, Hörbücher, Videos etc. verhindert. Wir sind daher verpflichtet, ein Rechte-Managementsystem (DRM = Digital Rights Management) einzusetzen, was darüber wacht, dass die Medien nicht kopiert werden können, dass sie nur für eine begrenzte Zeit entliehen werden können usw. Leider gibt es nun nicht das eine DRM, das auf allen Betriebssystemen und Plattformen läuft. Microsoft und Apple kochen jeweils ihr eigenes Süppchen, zudem gibt es verschiedene Systeme für die unterschiedlichen Medienarten (E-Books, Audio- und Video-Dateien).

Im Unterschied zu Microsoft gibt die Firma Apple ihr DRM nicht für dritte Unternehmen frei. Für Hörbücher, Videos und Musik wird daher das DRM der Firma Microsoft benutzt. Dadurch sind allerdings nicht nur PCs mit Macintosh-Betriebssystemenen, sondern auch iPod, iPad und iPhone für diese Mediengruppen nicht kompatibel. Für textbasierte Medien in den Formaten PDF und ePub wird das DRM der Firma Adobe benutzt, das für mehr Betriebssysteme und Plattformen verfügbar ist und für eine höhere Kompatibilität sorgt.

Im Einzelnen stellt sich die Situation momentan folgendermaßen dar:

1. PCs
• E-Books und E-Paper (Bücher, Zeitschriften und Zeitungen) im PDF-Format
Da das DRM der Firma Adobe benutzt wird, das für alle Betriebssysteme verfügbar ist, sind diese Medien mit allen Betriebssystemen nutzbar.
• E-Books im ePub-Format
Für die Darstellung werden die Adobe Digital Editions benötigt, die für Windows- und Macintosh-Betriebsysteme, nicht aber für Linux zur Verfügung stehen.
(Einen ungetesteten Tipp zu Anzeige von ePub-Dateien unter Linux finden Sie hier.)
• Hörbücher, Videos, Musik
Hierfür wird der Windows Media Player benötigt, diese Medien sind daher nur mit Microsoft-Betriebssystemen und -Programmen abspielbar.

2. E-Book-Reader
Die zurzeit erhältlichen E-Books-Reader eignen sich nur für E-Books im ePub-Format, nicht jedoch für Medien im PDF-Format.
Eine Liste kompatibler E-Book-Reader finden Sie hier.

3. MP3-Player
Der Player muss dass Microsoft-DRM 10 beherrschen.
Eine Liste kompatibler MP3-Player finden Sie hier.

4. Smartphones, Tablet-PCs, PDAs u.ä.
Bislang lassen sich auf diesen Geräten nur E-Books im ePub-Format darstellen. Für Android-Geräte und iPad / iPhone stehen jeweils spezielle Apps zur Verfügung.
Eine Anleitung für die Android-App finden Sie hier.
Eine Anleitung für die iPad / iPhone-App finden Sie hier.

Weitere Angaben zu Anforderungen und Programmversionen entnehmen Sie bitte dem Hilfetext der Onleihe.

Es gibt noch einen weiteren Grund, warum wir die Onleihe nur so anbieten können, wie sie sich zurzeit darstellt: Für eine kleine Bibliothek wie die Stadtbibliothek Göttingen wäre es technisch und personell unmöglich, die Datenspeicherung und das Rechte-Management in eigener Regie zu betreiben. Wir kaufen diese Dienstleistungen daher bei der Firma DiViBib ein – und das Angebot dieses Unternehmens ist momentan europaweit (!) einzigartig.

Wir haben deshalb nur die Alternativen, die Onleihe so anzubieten, wie sie zurzeit ist – oder ganz darauf zu verzichten. Da wir im Downloadangebot eine wichtige und zukunftsträchtige Facette der Bibliotheksarbeit sehen, haben wir uns entschlossen, die Onleihe auch mit ihren momentanen Einschränkungen einzusetzen – in der Hoffnung darauf, dass sie zukünftig entfallen können und das Handling in Zukunft einfacher wird.

Dies ist die aktualisierte Version eines älteren Artikels.


FAQ: Wie kann ich die Onleihe mit meinem Smartphone oder Tablet (iPhone / iPad / Android-Gerät) nutzen?

5. August 2011

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(Aktualisiert am 02.01.2012.)

OnleiheMit einem iPhone, iPad oder Android-Gerät können Sie unsere Onleihe ohne Umweg über einen PC benutzen. Für beide Gerätegattungen gibt es jeweils eine kostenlose App, mit der Sie in der Onleihe recherchieren, kostenlose Leseproben einsehen sowie E-Books im Format ePub ausleihen und downloaden können. Bitte beachten Sie, dass E-Books im Format PDF, Videos, Musik, Hörbücher, Zeitungen und Zeitschriften zurzeit nicht auf diesen Geräten abgespielt werden können.

Auch Vormerkungen aktuell entliehener Medien sind mit den Apps möglich. Um die Rückgabe der Medien müssen Sie sich nicht kümmern, nach Ablauf der Leihfrist werden die Medien automatisch aus der Liste der ausgeliehenen Titel entfernt.

Android-Geräte

Sie benötigen die Betriebssystem-Version 2.2 oder höher. Die App steht zum kostenlosen Download im Android Market zur Verfügung. Voraussetzung für das Lesen der E-Books ist der Bluefire Reader, der ebenfalls kostenlos im Android Market erhältlich ist.

Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Umgang mit der App finden Sie hier.

iPhone und iPad

Die App steht zum kostenlosen Download im iTunes App Store zur Verfügung. Voraussetzung für das Lesen der E-Books ist der Bluefire Reader, der ebenfalls kostenlos im iTunes App Store erhältlich ist.

Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Umgang mit der App finden Sie hier.

Weitere Informationen

Weitere technische Hinweise finden Sie in den Hilfetexten zur Onleihe.

Die Beschränkungen der Onleihe durch das notwendige Rechte-Management-System (DRM) werden in diesem Artikel erläutert.


FAQ: Warum sind in meinem Konto nicht alle angefallenen Gebühren aufgeführt?

8. Juni 2011

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Die aktuelle Version finden Sie auf der FAQ-Seite des Portals der Stadtbibliothek.

KontoansichtDie Anzeige der aufgelaufenen Gebühren in Ihrem Konto im Katalog ist manchmal etwas verwirrend bzw. unvollständig. In diesem Artikel wird erklärt, wann die verschieden Gebühren gebucht werden und in Ihrem Konto erscheinen.

1) Versäumnisgebühren
Diese Gebührenart ist nicht nur die unerfreulichste, sondern auch diejenige, die die meiste Verwirrung stiftet. Die Versäumnisgebühren werden nämlich erst dann gebucht, wenn der Ausleihvorgang abgeschlossen ist, das Medium also abgegeben wurde oder seine Leihfrist verlängert wurde. Bevor nicht eine dieser beiden Aktionen erfolgt ist, „weiß“ unsere EDV ja nicht, wie viele Versäumnisgebühren letztlich gebucht werden müssen: 1,- EUR, weil die Überziehung nur maximal eine Woche dauerte, 2,- oder 3,- EUR, weil es doch zwei oder drei Wochen wurden oder gar nichts, weil alles noch viel schlimmer ist, z.B. der Hund das Buch zum Fressen gern gehabt hat und Sie es nun ersetzen müssen (siehe Punkt 3, Gebühren beim Verlust eines Mediums).

Die Versäumnisgebühren sind für unser System bis zur Abgabe des Mediums oder der Leihfristverlängerung sogenannte „schwebende“ Gebühren, die uns nur intern angezeigt werden, aber nicht auf ihrem Konto erscheinen. Die Gebühr für das Mahnschreiben hingegen wird im Moment des Ausdrucks des Schreibens gebucht.

Bei einer Leihfristüberziehung sehen Sie also zuerst nur die Gebühr von 1,- EUR für das Mahnschreiben auf Ihrem Konto, erst nach Rückgabe der Medien oder der Leihfristverlängerung wird dann die ganze traurige Wahrheit, die Gesamtsumme angezeigt.

2) Vormerkgebühren
Die Gebühr für eine Vormerkung erscheint in dem Moment auf Ihrem Konto, in dem das Medium vom Vorbesitzer zurückgegeben und für Sie bereitgestellt wird. Dies hat für Sie einen großen Vorteil: Sollten Sie aus irgendeinem Grund das vorbestellte Medium nicht mehr benötigen, können Sie bis zu diesem Zeitpunkt die Vormerkung in Ihrem Konto löschen (oder von uns löschen lassen), ohne dass eine Gebühr anfällt.

3) Gebühren beim Verlust eines Mediums
Ist der schlimmste Fall eingetreten, und Sie müssen ein Medium ersetzen, fällt zusätzlich eine Bearbeitungsgebühr von 5,- EUR an. Allerdings erlassen wir Ihnen in diesem Fall die Versäumnisgebühren, falls welche angefallen sind. Diese Gebühren werden von Hand (normalerweise im Rahmen der Ersatzleistung) gebucht und tauchen daher gewöhnlich nicht in Ihrem Konto auf.

4) Weitere Gebühren
Transportgebühren, Gebühren bei Beschädigungen von Etiketten, Covern etc. werden ggf. von Hand auf Ihr Gebührenkonto gebucht.

Über die gesamte Gebührenstruktur informiert Sie der Kostentarif der Stadtbibliothek Göttingen.


FAQ: Warum unterstützt die Onleihe nicht mein Betriebssystem / mein mobiles Gerät?

20. April 2011

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Dieser Artikel ist veraltet. Die aktuelle Version finden Sie hier.

OnleiheVon Zeit zu Zeit erreicht uns die Frage, warum die Onleihe nicht mit allen PC-Betriebssystemen und mobilen Geräten gleichwertig zusammenarbeitet. Insbesondere die Nutzer von Macintoshsystemen (Apple) oder Linux haben nicht zu allen dort angebotenen Medien Zugang.

Und natürlich gehört dazu auch die Frage, ob wir das nicht ändern könnten. Um es gleich vorweg zu sagen: Wir sind mit der Situation auch nicht glücklich, haben momentan aber keine Möglichkeiten, etwas zu verbessern.

Ursächlich ist zunächst das (verständliche) Verlangen der Verlage nach einem Mechanismus, der das freie Kopieren der E-Books, Hörbücher, Videos etc. verhindert. Wir sind daher verpflichtet, ein Rechte-Managementsystem (DRM = Digital Rights Management) einzusetzen, was darüber wacht, dass die Medien nicht kopiert werden können, dass sie nur für eine begrenzte Zeit entliehen werden können usw. Leider gibt es nun nicht das eine DRM, das auf allen Betriebssystemen läuft. Microsoft und Apple kochen jeweils ihr eigenes Süppchen, immerhin steht mit dem DRM der Firma Adobe ein plattformübergreifendes System für E-Books und E-Paper (im PDF- oder EPUB-Format) zur Verfügung.

Im Unterschied zu Microsoft gibt die Firma Apple ihr DRM nicht für dritte Unternehmen frei. Dadurch sind auch iPod, iPad und iPhone für Hörbücher, Videos und Musik nicht kompatibel, nur E-Books im EPUB-Format können mit der Application „Bluefire Reader“ gelesen werden. Für Smartphones mit dem Betriebssystem Android steht die App „textr“ zur Verfügung, mit der ebenfalls E-Books im EPUB-Format auf diesen Geräten genutzt werden können. Für Linux ist eine Weiterentwicklung des DRM noch in der Planungsphase. Diese Einschränkungen sind für die Onleihe sehr schade, aber von uns nicht zu ändern.

Im Einzelnen stellt sich die Situation momentan folgendermaßen dar:

1. PCs
• E-Books und E-Paper (Bücher, Zeitschriften und Zeitungen im PDF-Format)
Da das DRM der Firma Adobe benutzt wird, sind diese Medien mit allen Betriebssystemen nutzbar.
• Hörbücher, Videos, Musik
Hierfür wird der Windows Media Player benötigt, diese Medien sind daher nur mit Microsoft-Betriebssystemen und -Programmen abspielbar.

2. E-Book-Reader (E-Books im EPUB-Format)
Die Voraussetzungen und eine Anleitung finden Sie hier.

3. Mobile Geräte (MP3-Player, Tablet-Computer, PDAs, Smartphones u.ä.)
Die Voraussetzungen und eine Anleitung finden Sie hier.

Weitere Angaben zu Anforderungen und Programmversionen entnehmen Sie bitte dem Hilfetext der Onleihe.

Es gibt noch einen weiteren Grund, warum wir die Onleihe nur so anbieten können, wie sie sich zurzeit darstellt: Für eine kleine Bibliothek wie die Stadtbibliothek Göttingen wäre es technisch und personell unmöglich, die Datenspeicherung und das Rechte-Management in eigener Regie zu betreiben. Wir kaufen diese Dienstleistungen daher bei der Firma DiViBib ein – und das Angebot dieses Unternehmens ist momentan europaweit (!) einzigartig.

Wir haben deshalb nur die Alternativen, die Onleihe so anzubieten, wie sie zurzeit ist – oder ganz darauf zu verzichten. Da wir im Downloadangebot eine wichtige und zukunftsträchtige Facette der Bibliotheksarbeit sehen, haben wir uns entschlossen, die Onleihe auch mit ihren momentanen Einschränkungen einzusetzen – in der Hoffnung darauf, dass sie zukünftig entfallen können und das Handling in Zukunft einfacher wird.

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