Siebenschläfer

27. Juni 2017

Heute ist der Siebenschläfertag. Eine Bauernregel besagt: „wenn die Siebenschläfer Regen kochen, so regnets vier ganze Wochen“. Also wird an diesem Tag bestimmt ob es die nächsten paar Wochen regen oder Sonne gibt.

Wer hat da nicht ein leichtes Déjá-vu-Gefühl?

Genau. Da war doch so ein Film, bei dem es so eine ähnliche Regel gab. Nur mit einem Murmeltier.
Dieser Film heisst: „Und täglich grüßt das Murmeltier“.

Phil Connors ist ein TV-Wetteransager, dem es davor graut, seiner alljährlichen Verpflichtung nachzukommen, von einem Ritual in der Kleinstadt Punxsutawney, Pennsylvania, zu berichten. Am 2. Februar wird dort der Tag des Murmeltiers begangen. An diesem Tag kann man angeblich erkennen, wie das Wetter die nächsten paar Wochen werden soll. Phil kommt mies gestimmt im Ort an und die Menschen dort gehen ihm auf die Nerven, auch sein Team. Am nächsten Morgen hat sich seine Laune nicht gebessert. Er empfindet es als erniedrigend, ausgerechnet einen TV-Beitrag über ein Murmeltier drehen zu müssen, und möchte möglichst schnell wieder weg. Weil aber der Highway durch einen aufziehenden Schneesturm blockiert wird, ist Phil nach der Veranstaltung gezwungen, noch einmal dort zu übernachten.
Als er am nächsten Tag aufwacht ist es wieder der 2. Februar. Und das wieder holt sich jeden Tag aufs Neue…

„Und täglich grüßt das Murmeltier“ ist eine romantische Komödie. Sehr gut geeignet für einen lustigen Abend im Sommer… oder im Winter… oder im Herbst… eigentlich immer. Geeignet ist der Film für alle Altersgruppen. Kinder dürften den zynischen Witz nicht unbedingt verstehen, aber auch dann bleiben noch einige sehr lustige Passagen und ein romantischer Film.

(Tipp: Klicken Sie auf die Abbildung oder den Titel, und Sie gelangen zu dieser DVD im Katalog der Stadtbibliothek.)

Allen noch eine (hoffentlich) nicht zu heiße – oder zu kalte – Woche.

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Tag des Deutschen Bieres

21. April 2017

Jawoll, am Sonntag ist der Tag des Deutschen Bieres! Ist es wirklich Zufall, dass der 23. April – und damit der Tag des Deutschen Bieres – auf einen Sonntag fällt? Leider tut er das nur in diesem Jahr, ein solcher Festtag hätte doch wirklich einen sonntäglichen Stammplatz verdient!

Auf alle Fälle ist dieser Tag es wert, in diesem Blog erwähnt zu werden. Und natürlich spiegelt sich auch im Bestand der Stadtbibliothek die besondere Wertschätzung dieses schäumenden Getränks wider. Hier eine kleine Auswahl von einschlägigen Titeln.

Prost und wohl bekomm’s!

Heidböhmer, Ellen: Gesund mit BierHeidböhmer, Ellen: Gesund mit Bier : immunstärkend ; äußerliche und innerliche Anwendungen ; vitalisierend

Zahlreiche Hausrezepte mit Bier für die Gesundheits- und Schönheitspflege. Mit einem Überblick über Mineralstoffe, Vitamine und Spurenelemente, die im Bier enthalten sind.

Von Bier und MachtVon Bier und Macht : wie das Reinheitsgebot Bayern veränderte
DVD

Bier und Bayern – gefühlt gehört das schon immer zusammen, aber nur gefühlt! Bayern war einst ein Weinland. Wie kam es dazu, dass Bayern heute weltweit als Zentrum der Bierkultur angesehen wird? Und welche Rolle spielten dabei die Wittelsbacher? Die Dokumentation geht in Archiven und an Originalschauplätzen auf Spurensuche und findet Erstaunliches heraus. Neben der Einführung des Reinheitsgebots vor 500 Jahren hat das sogenannten „Weißbier-Monopol“ des Herrscherhauses dazu beigetragen. Die daraus erzielten Einnahmen ermöglichten eine gezielte Macht- und Finanzpolitik und trugen zur Sanierung des Staatshaushalts bei. Eine filmische Reise, die von Taiwan über den Tegernsee in die Vergangenheit des Landes Bayern führt.

Meußdoerffer, Franz ; Zarnkow, Martin: Das BierMeußdoerffer, Franz ; Zarnkow, Martin: Das Bier : eine Geschichte von Hopfen und Malz

Komprimierte, faktenreiche Darstellung der Geschichte des Bieres von den Anfängen noch vor den ersten Schriftzeugnissen bis ins 20. Jahrhundert.

(Tipp: Klicken Sie auf den Titel oder die Abbildung, und Sie gelangen zu diesem Medium im Katalog der Stadtbibliothek.)


Verblendung

19. Februar 2016

Unsere Auszubildenden müssen Nerven wie Drahtseile haben. Nein, nicht wegen unserer Leser, aber wir vom Stammpersonal sind natürlich knallharte Ausbilder und schenken unseren Azubis absolut gar nichts! Lehrjahre sind schließlich keine Herrenjahre! 😉

Da ist es nicht verwunderlich, wenn eine zukünftige Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste auch vor der Lektüre nervenzerfetzender Thriller nicht zurückschreckt. Als sie wie alle unserer Auszubildenden eine Buchpräsentation erstellen sollte, wählte Charlotte Hartnack, Auszubildende im 1. Lehrjahr, daher den Thriller „Verblendung“ von Stieg Larsson. Ihre Präsentation ist zurzeit im 1. OG der Zentralbibliothek ausgestellt.

Larsson

Handlung:

Der bei der Zeitung Millennium angestellte Journalist Mikael Blomkvist erregt mit einer Enthüllungsgeschichte über den schwedischen Wirtschaftskönig Wennerström viel Aufmerksamkeit. Blomkvist beschuldigt Wennerström schwerer Wirtschaftsverbrechen und Steuerhinterziehungen sowie illegalen Waffenhandels. Wennerström zeigt Blomkvist daraufhin wegen Verleumdung an und gewinnt den Prozess, da Blomkvist offenbar keine sicheren Quellen verwendet hatte und seine Story daraufhin unglaubwürdig scheint.

Nachdem Blomkvist Millennium vorerst verlässt, um weitere Kritik an der Zeitschrift zu vermeiden, wird er von dem ehemaligen Konzernchef Henrik Vanger engagiert um herausfinden, was mit seiner vermeintlich ermordeten Großnichte Harriet Vanger passiert ist, die vierzig Jahre zuvor spurlos verschwand. Schnell findet Blomkvist heraus, dass die Familie weit mehr als nur die üblichen Leichen im Keller versteckt hält. Jedes einzelne Mitglied hat viele Geheimnisse und niemand scheint begeistert darüber, dass Blomkvist bei ihnen auf Tuchfühlung geht. Zuerst gehen die Ermittlungen von Blomkvist nur schleppend voran, bis er schließlich herausfindet, dass Harriet offenbar einem Serienmörder auf der Spur war. Durch Zufall erfährt Blomkvist von Lisbeth Salander, einer freien Mitarbeiterin einer Sicherheitsfirma, von der Henrik Vanger zuvor Blomkvist überprüfen ließ um zu sehen, ob er auch vertrauenswürdig sei.

Salander ist eine hochintelligente Hackerin, die wegen einer komplexen Vorgeschichte unter Vormundschaft steht.

Blomkvist und Salander schließen sich zusammen, um gemeinsam den Spuren des Serienmörders zu folgen und so hinter das Geheimnis von Harriets Verschwinden zu gelangen. Durch alte Fotos von dem Tag von Harriets Verschwinden, die Orte und Zeiten der Morde und die Unterlagen von den Firmenreisen, gelingt es Blomkvist und Salander schließlich unabhängig voneinander, den Mörder von Harriet zu finden.

Der Film:

Im Jahr 2009 wurde „Verblendung“, das erste Buch der Millennium-Trilogie, von dem dänischen Regisseur Niels Arden Oplev verfilmt. Der zweite sowie der dritte Teil folgten in den schwedischen Kinos noch im gleichen Jahr, in Deutschland erschienen sie 2010. 2011 wurde eine Neuverfilmung von „Verblendung“ von dem US-amerikanischen Regisseur David Fincher produziert.

Der Autor – Stieg Larsson:

Karl Stig-Erland Larsson wurde am 15. August 1954 in Skelleftehamn, Västerbottens län, in Schweden geboren. Um Verwechslungen mit dem Drehbuchautor und Regisseur Stig Larsson zu vermeiden, änderte er seinen Namen in Stieg Larsson. Larsson war ein schwedischer Journalist, der einerseits bekannt wurde durch die Herausgabe des antirassistischen Magazins „Expo“, hauptsächlich jedoch durch seine drei Kriminalromane „Verblendung“, „Verdammnis“ und „Vergebung“, die als „Millennium-Trilogie“ bekannt sind. Die Trilogie wurde postum veröffentlicht, da er am 09. November 2004 in Stockholm an einem Herzinfarkt starb. Ebenso erhielt er für seinen Roman „Verblendung“ postum den Skandinavischen Krimipreis im Jahr 2006.

Persönliche Meinung:

Stieg Larssons Roman „Verblendung“ ist ein absolut fesselnder Thriller, der erst etwas langsam beginnt, dann aber doch schnell an Fahrt aufnimmt und damit an Spannung gewinnt. Die Charaktere sind gut beschrieben und ihre Persönlichkeit kommt glaubwürdig herüber. Vor allem Lisbeth Salander hat mir persönlich sehr gut gefallen, denn durch ihre unkonventionelle Verhaltens- und Denkweise ist sie eine sehr faszinierende Romanfigur. Die Handlung dieses vielschichtigen Thrillers lebt durch den Wechsel zwischen Blomkvist und Salander, die den zahlreichen Hinweisen und Spuren in der Geschichte folgen, durch die der Leser lange im Unklaren gelassen wird. Insgesamt ist „Verblendung“ ein packender Roman, der auf seinen über 600 Seiten nahezu komplett überzeugt und mich vollkommen in seinen Bann gezogen hat.

Über mich:

Mein Name ist Charlotte Hartnack und ich mache seit August 2015 eine Ausbildung zur Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste, hier in der Stadtbibliothek Göttingen.

Bestand:

Der Titel ist in verschiedenen Versionen im Bestand der Stadtbibliothek zu finden:

Buch
Hörbuch
DVD (1. Verfilmung von 2009)
E-Book in der Onleihe
Hörbuch in der Onleihe

(Tipp: Klicken Sie auf die oben angezeigten Links, und Sie gelangen zu diesem Medium im Katalog der Stadtbibliothek.)


Ein Pensionär wird reaktiviert!

18. Juli 2014

Hindenburg - der Mann der Hitler an die MachtIm Juli 1914 war der alte Mann schon seit über 2 Jahren im Ruhestand. Er stammte aus einem alten ostpreußischen Adelsgeschlecht und hatte die in diesen Kreisen übliche militärische Laufbahn absolviert. Er kämpfte im Deutsch-Französischen Krieg, arbeitet u.a. später im Kriegsministerium und im Generalstab und wurde 1911 in den Ruhestand geschickt. Nun schien die politische Lage in Europa auf einen Krieg hinauszulaufen – und er sollte nicht (mehr) dabei sein? Paul von Hindenburg konnte und wollte das nicht akzeptieren. Und tatsächlich wurde er schon wenige Wochen nach Kriegsbeginn reaktiviert.

Sein Aufstieg während des 1. Weltkriegs ist legendär, seine Amtsführung als Reichspräsident in der Weimarer Republik umstritten und seine Rolle bei der Ernennung Hitlers zum Reichskanzler fatal. Die DVD Hindenburg – der Mann der Hitler an die Macht verhalf von Regisseur Christoph Weinert hinterfragt den Mythos Hindenburg und räumt auf mit der hartnäckig verbreiteten Mär eines zuletzt geistig und körperlich verfallenen Greises, der in seinen letzten Lebensjahren unter fremdem Einfluss gestanden habe.

(Tipp: Klicken Sie auf den DVD-Titel oder die Abbildung, und Sie gelangen zu diesem Medium im Katalog der Stadtbibliothek.)


Sagen Sie dem Wetter ihre Meinung!

14. November 2013

Jetzt, wo die Tage immer kürzer werden und das Wetter ungemütlich wird, will man ja gar nicht mehr nach draußen.

Müssen Sie auch nicht!

Oder zumindest nicht lange. Flitzen Sie zu uns, leihen Sie sich Filme aus und machen sich mit Freunden einen gemütlichen Abend vor dem Fernseher. Bei über 2.000 DVDs haben wir bestimmt den passenden Film für Sie. Ob Liebe („Safe Haven“), Action („Oblivion“) oder etwas Anspruchsvolles („Am Himmel der Tag“), Sie werden bei uns fündig. Also immer rein in die gute Stube, aber kommen Sie hin und wieder raus zur Rückgabe und für den nächsten Schwung Filme!

(Tipp: Klicken Sie auf den Filmtitel, und Sie gelangen zu diesem Medium in der Onleihe.)


Die gute Rama und der Bärenmarke-Bär

21. August 2013

Werbung aus der FlimmerkisteSie erinnern sich? An die Zeit, als die Werbung flimmern lernte, als in den 50er Jahren Mecki, der Sarotti-Mohr und der Bärenmarke-Bär in drolligen Trickfilmen über die Mattscheibe tobten? Oder in den 60ern, als Klementine uns über den Unterschied zwischen ‚sauber‘ und ‚rein‘ belehrte und der weiße Wirbelwind die Wohnung blitzblank machte. Wer Lust auf ein Wiedersehen mit vielen guten alten Bekannten hat, sollte sich die DVD „Werbung aus der Flimmerkiste“ nicht entgehen lassen. Ein amüsanter Streifzug durch die Wunderwelt der frühen Fernsehwerbung.

(Tipp: Klicken Sie auf den Buchtitel oder die Abbildung, und Sie gelangen zu diesem Medium im Katalog der Stadtbibliothek.)


Hier war was los!

10. Januar 2013

Die 70er Jahre in GöttingenDie 70er Jahre in Göttingen : Impressionen aus einem Jahrzehnt ; ein Film des Göttinger Tageblatts. Laufzeit ca. 45 Min.

Die neue DVD aus der beliebten Tageblatt-Serie: Moderner Purismus oder die „Hässlichkeit im Quadrat”? In Göttingen entstehen in den 70er Jahren Gebäude wie das Neue Rathaus, das Hertie-Kaufhaus in der Weender Straße oder das Wohnheim an der Robert-Koch-Straße. Die Zeichen stehen auf Zukunft. Göttingen ist jetzt auf dem Weg zur Großstadt – und zeigt das auch mit seiner Architektur.

Nicht nur das Stadtbild verändert sich. Wie die Hochhäuser wächst auch die Kulturszene. Der Kunstmarkt an und in der Stadthalle zieht jedes Jahr fast ebenso viel Publikum an wie das Altstadtfest, bei dem die ganze Innenstadt zur Partymeile wird.

In der Tageblatt-Dokumentation sind gesammelte Impressionen aus einem Jahrzehnt in ihren historischen Zusammenhang gestellt. Die Bilder und Filme stammen überwiegend aus Privatarchiven von Lesern des Göttinger Tageblattes, die sich am Projekt „Göttinger Zeitreise” beteiligten.

Einen Vorgeschmack bekommen Sie hier.

(Tipp: Klicken Sie auf den Filmtitel oder die Abbildung, und Sie gelangen zu diesem Medium im Katalog der Stadtbibliothek.)