Preis der Leipziger Buchmesse 2017

Das Frühjahrsereignis für Buchbranche und Bücherfans ist die Leipziger Buchmesse, die in diesem Jahr vom 23. bis 26. März stattfindet. Seit 13 Jahren wird auf dieser Messe der „Preis der Leipziger Buchmesse“ verliehen. Prämiert wurden Romane, Sachbücher sowie die besten Übersetzungen. Gestern wurde der Preis für dieses Jahr vergeben.

Wodin, Natascha: Sie kam aus MariupolIn der Kategorie „Belletristik“ erhielt Natascha Wodin die Auszeichnung.

Sie erzählt in ihrer Biographie „Sie kam aus Mariupol“ die Lebensgeschichte ihrer Mutter, deren Schicksal als Zwangsarbeiterin während des Zweiten Weltkrieges und zeigt die Auswirkungen des stalinistischen Terrors auf ihre Familie.

Folgende Titel der Auswahlliste finden Sie im Bestand der Stadtbibliothek Göttingen:

In der Kategorie Belletristik:

Bärfuss, Lukas: HagardBärfuss, Lukas: Hagard : Roman

Ein Mann folgt aus einer Laune heraus einer Frau. Was ihn bewegt, ist erst einmal unklar. Ist der Verfolger einfach ein gelangweilter Schnösel? Ein Verrückter? Ein Verbrecher? – Die Fragen über unsere Lebenswirklichkeit im 21. Jahrhundert gewinnen eine unabweisbare Schärfe.

Kronauer, Brigitte: Der Scheik von AachenKronauer, Brigitte: Der Scheik von Aachen : Roman

Für Mario gibt Anita ihren guten Job an der Uni Zürich auf und kehrt in ihre Heimatstadt Aachen zurück. Als Mario tödlich verunglückt, verliert Anita ihren Lebenssinn. Trost findet sie bei ihrer alten Tante Emmi, der sie jeden Samstagnachmittag Geschichten erzählt.

Popp, Steffen: 118. GedichtePopp, Steffen: 118. Gedichte

Im Jahr 2016 weist das Periodensystem der Elemente 118 chemische Elemente aus. Dieser streng-schönen Ordnung ihrer materiellen Grundbausteine steht eine unüberschaubar-verworrene Vielfalt von Gegenständen und Lebewesen, Phänomenen und Prozessen gegenüber. Ziel und Spiel dieses Buches ist es, eine „elementare“ Auswahl dieser Gegenstände poetisch zu fassen – von Salz bis Esprit, von Monster bis Flaum, von Parallelerde bis Kresse und Zeug…

Weber, Anne: KirioWeber, Anne: Kirio : Roman

Wer ist Kirio? Ein seltsamer Vogel, ein Verrückter, ein Heiliger? Seine Spur findet sich zuerst in Südfrankreich und verliert sich im Hanau der Brüder Grimm. Kirio läuft gerne auf den Händen und stellt auch sonst alles auf den Kopf. Er spielt Flöte und redet mit Steinen und Fledermäusen ebenso selbstverständlich wie mit Menschen. Er nimmt alles für bare Münze, bis auf die bare Münze selbst. Er vollbringt Wunder über Wunder und merkt es nicht.

In der Kategorie Sachbuch:

Horowski, Leonhard: Das Europa der KönigeHorowski, Leonhard: Das Europa der Könige : Das Europa der Könige : Macht und Spiel des 17. und 18. Jahrhunderts

Im Europa des 17. und 18. Jahrhunderts waren alle Königshäuser miteinander verwandt. Nationalität galt nichts, oft beherrschte der Regent die Sprache seines Volkes nicht. Jedes Familienmitglied hatte sich dem Erhalt der Dynastie unterzuordnen – woran die Idee der Monarchie schließlich scheiterte.

Weiß: Volker: Die autoritäre RevolteWeiß: Volker: Die autoritäre Revolte : Die neue Rechte und der Untergang des Abendlandes

Die Neue Rechte in Deutschland beginnt nicht mit der Gründung der AfD. Sie hat viele Vorläufer und Ausprägungen. Das Buch untersucht die historischen Hintergründe des rechten Denkens, nennt Autoren und zeigt auch die rechten Strömungen in vielen Ländern Europas.

In der Kategorie Übersetzung:

Platonow, Andrej: Die BaugrubePlatonow, Andrej: Die Baugrube : Roman

Von Gabriele Leupold aus dem Russischen übersetzt.

Die frühe Sowjetunion im Jahre 1929: Der Arbeiter Woschtschew verliert seine Stelle wegen „Nachdenklichkeit“ im Dienst und findet Arbeit bei einem gigantomanischen Bauvorhaben: das „gemeinproletarische Haus“, eine Gemeinschaftsbehausung für die Arbeiter der Stadt, soll gebaut werden. – Platonows Roman konnte wegen der enthaltenen Kritik am Stalinismus erst 1987 erscheinen.

Cervantes, Miguel de: Die Irrfahrten von Persiles und SigismundaCervantes, Miguel de: Die Irrfahrten von Persiles und Sigismunda

Von Petra Strien aus dem Spanischen übersetzt.

Letztes Werk Cervantes‘, das die abenteuerliche Liebesgeschichte eines Paars von königlichem Geblüt schildert, mit allerlei unvorhergesehenen Wendungen, Gefahren durch Piraten, Barbaren und Meeresungeheuern, bis hin zum Happy End in der heiligen Stadt Rom.

(Tipp: Klicken Sie auf den Buchtitel oder die Abbildung, und Sie gelangen zu diesem Medium im Katalog der Stadtbibliothek.)

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