Neue Bestseller

Neu auf der Spiegel-Bestsellerliste und schon in unserem Bestand:

Kürthy, Ildikó von: SternschanzeKürthy, Ildikó von: Sternschanze

Es ist noch nicht Mitternacht, aber mein Leben ist bereits jetzt nicht mehr das, was es mal war.

Am Neujahrsmorgen erkennt sie sich selbst nicht mehr wieder. Aufgrund extrem ungünstiger Umstände, die mit einem Babyphon und einer unpassenden Kostümierung zu tun haben, ist aus ihr in der Silvesternacht eine Frau ohne Mann, ohne Geld, ohne Wohnung und ohne nennenswertes Selbstbewusstsein geworden.

Zurück auf Los. Neuanfang mit dreiundvierzig. Auch nichts, was man sich schon immer erträumt hat.

Sie kippt aus ihrem Luxusleben, verlässt das Penthouse mit zwei Taschen, landet in einem Motel mit Raufasertapete und fragt sich: „Wer könnte ich werden, jetzt, wo ich niemand mehr bin?“

Sie reißt alte Wunden auf, findet neue Freunde und eine neue Wohnung im Hamburger Stadtteil Sternschanze. Befristeter Mietvertrag. Rettung auf Zeit. Sie nimmt endlich endgültige Abschiede, verliert die Hoffnung und weint an einem leeren Grab. Sie erlebt die Tücken von digitalem Sex und bemerkt, dass sie zum erfolgreichen Seitensprung letztlich den Liebhaber genauso dringend braucht wie den Ehemann. Zwischendurch pflückt sie Pusteblumen, weil sie sich für frisch verliebt und siebzehn hält, versucht eine Hochzeit zu verhindern, überlegt, was man zur eigenen Scheidung anziehen soll, und findet zu der Überzeugung: „Ich habe schon viele Fehler in meinem Leben gemacht und es waren nicht immer die schlechtesten.“

Evers, Horst: Vom Mentalen her quasi WeltmeisterEvers, Horst: Vom Mentalen her quasi Weltmeister

Eine Fußballweltmeisterschaft ist immer auch eine Gelegenheit, Neues über andere Länder und Völker zu erfahren. Horst Evers bringt uns wirtschaftliche und gesellschaftliche Strukturen nahe: „Wenn Dänen nach Mitteleuropa kommen, sind sie gern sehr betrunken. Aus Sparsamkeit. Das finde ich überhaupt das Tolle an Skandinavien. Weil der Alkohol so teuer ist, gelten dort betrunkene und erst recht häufig betrunkene Menschen als wohlhabend und genießen allergrößtes Ansehen. Beneidenswert.“ Er schlägt historische Bögen vom Altertum bis in unsere Tage: „Die Griechen wissen ihre Geschichte gekonnt einzusetzen. Falls also eine Mannschaft plötzlich ein riesiges Holzpferd auf Höhe der Mittellinie entdeckt: auf keinen Fall in den eigenen Strafraum ziehen! Es könnten Brad Pitt oder Otto Rehhagel drinsitzen.“ Und er erkundet die Weisheit anderer Völker: „Mir haben beispielsweise die Sätze des Brasilianers Ailton immer viel gegeben: Ailton gut, guter Tag, Ailton nicht gut, morgen neuer Tag. Daran sieht man auch, wirklich große Philosophie braucht keine Verben.“

Warmherzig, liebevoll und schräg porträtiert Horst Evers die Völker der Welt und nimmt charakteristische Eigenheiten genauso aufs Korn wie althergebrachte Klischees. Die lustigste Völkerkunde, seit Gott den Ball geschaffen hat.

(Tipp: Klicken Sie auf den Buchtitel oder die Abbildung, und Sie gelangen zu diesem Medium im Katalog der Stadtbibliothek.)

Weitere Informationen zu unserem Bestseller-Service finden Sie hier.

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