Das Lied der Dunkelheit

Im Rahmen ihrer Ausbildung zur „Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste“ müssen unsere Azubis kleine Präsentationen über Romane erstellen, die ihnen besonders gefallen haben. Die Ergebnisse werden im 1. OG der Zentralbibliothek gezeigt. Malin Schulta, Auszubildende im 1. Lehrjahr, hat sich für das Buch „Das Lied der Dunkelheit“ von Peter V. Brett entschieden.

Brett, Peter V.: Das Lied der DunkelheitBrett, Peter V.: Das Lied der Dunkelheit

Dieses Buch ist vorhanden als:

(gedruckter) Roman
Hörbuch
E-Book (Format: ePub)

Inhaltsangabe:

Das Lied der Dunkelheit erzählt die Geschichte einer Welt, in der Spaziergänge bei Nacht oder das Schlafen unter freiem Himmel den Tod bedeuten. Eine Geschichte, in der sich die Menschen damit abgefunden haben, in der Nacht zusammengekauert in ihren Häusern zu verharren und zu hoffen, dass ihre Schutzsiegel halten und sie vor den Dämonen schützen. In dieser Welt werden Arlen, Leesha und Rojer geboren. Drei junge Menschen, die sich nicht zurückdrängen lassen, die nicht vor Angst zittern. Sie wollen die Nacht zurückerobern und den Menschen ihre Angst vor den Horclingen nehmen, die Nacht für Nacht um die Dörfer und Häuser streichen, um an den Siegeln zu kratzen und Schwachstellen zu suchen. Sie wollen die Welt verändern.

Das Land Thesa wurde seit jeher von Dämonen geplagt. Des nachts steigen sie aus dem Horc und bedrohen Mensch und Tier. Zum Schutz vor den Horclingen wurden Siegel erfunden, durch die diese nicht dringen konnten. Schließlich fand man Siegel, die man nicht nur zum Schutz gegen die Dämonen einsetzen konnte, sondern auch im Kampf. Kampfsiegel. So kam es, das einer, sie nannten ihn den Erlöser, die Menschen einte und sie gemeinsam gegen die Dämonen kämpften.

Als die Dämonen geschlagen und zurück in den Horc getrieben worden waren, brach für den Menschen ein Zeitalter des Friedens und des Wohlstandes an. Die Wissenschaft und die Technik schritten weit fort und die Menschen begannen weit verstreut zu siedeln, da sie keine Angst mehr zu haben brauchten, Nachts auf den Straßen unterwegs zu sein. Doch der Frieden hielt nicht ewig…

Ohne gemeinsamen Feind begannen die Menschen, sich gegenseitig zu bekämpfen. Und so zerfiel die starke Einheit der Menschen. Die Gelehrten brachten ihr Wissen in Sicherheit und verschlossen es vor der Allgemeinheit. Die Kampfsiegel waren während des Friedens in Vergessenheit geraten und die Dämonen zu einem Mythos geworden. So kam es, dass während die Menschen im Krieg waren und sich gegenseitig schwächten, die Kraft der Dämonen wuchs und sie wiederkamen. Die Menschen versuchten sich panisch mit den wenigen Siegeln, die noch bekannt waren, zu schützen, doch viele Siedlungen und Dörfer waren verloren.

Seit diesem Tag herrschen in Thesa wieder mittelalterliche Zustände. Und doch scheint nicht alles verloren gegangen zu sein. In den Städten findet man Gehwegplatten und Straßen aus Beton gegossen und mit Runen verziert, sodass man sich auf ihnen auch in der Nacht sicher bewegen kann. Auch in der Bibliothek von Fort Miln werden viele Schätze vergangener Zeiten gehütet, zu denen keiner mehr Zutritt erhält und auch die Kräutersammlerinnen hüten ihr Wissen.

Doch wie soll Thesa gerettet werden, wenn niemand bereit ist, das Wissen, welches so wichtig für das Überleben der Menschheit ist, zu teilen?

Über den Autor:

Peter V. Brett wurde am 8. Februar 1973 in New Rochelle in New York geboren. Er studierte Englische Literatur und Kunstgeschichte in Buffalo und arbeitete anschließend zehn Jahre als Lektor für medizinische Fachliteratur, bevor er sich dem Schreiben widmete. Da ihn Fantasy schon immer begeisterte, entdeckte er zunächst Rollenspiele und Comics für sich, ehe er sich dem Schreiben zuwandte. Sein Debüt feierte Peter V. Brett mit seinem Roman „Das Lied der Dunkelheit“ (engl. Original: The Painted Man), welches weltweit von Lesern und Kritikern gut angenommen wurde. Brett lebt heute mit seiner Frau und Tochter sowie zwei Katzen in Brooklyn, New York.

Den Prolog seines Buches „Das Lied der Dunkelheit“ schreib Peter V. Brett bereits 1999, als eine Hausaufgabe im Rahmen eines Kurses über das Schreiben von Fantasy-Literatur. Später nahm er die Arbeit an diesem Projekt wieder auf und beendete seinen Debütroman mit 795 Seiten, die einen Zeitraum von ungefähr 20 Jahren umfassen. Den damals geschriebenen Prolog konnte er leider nicht mit in seinem Werk veröffentlichen, da er sich vom Schreibstil her viel zu sehr von seinem jetzigen Stil unterschied. Der ursprüngliche Prolog ist in der Geschichtensammlung „Der große Basar“ zu finden.

Peter V. Brett brachte bei seiner Arbeit an seinem Roman etwas ganz besonderes zustande, er schrieb nicht mit Stift und Papier oder an seinem PC. Nein, er schrieb jeden Morgen vor der Arbeit und nach der Arbeit während seiner 45-minütigen Bahnfahrt auf seinem Handy! Ca. 400 Worte pro Bahnfahrt brachte er so zustande.

Über mich:
Mein Name ist Malin Schulta und ich mache eine Ausbildung zur Fachangestellten für Medien und Informationsdienste im Fachbereich Bibliothek.

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