Zwischenbericht

29. Dezember 2011

Julia RaubSchon seit genau 29 Tagen und 3 Monaten habe ich meinen festen Platz in der Stadtbibliothek eingenommen. Da ich mich hier sehr wohl fühle, ein Verdienst der Mitarbeiter, kann ich die täglichen Aufgaben einfacher und mit mehr Freude umsetzen. Besonders Spaß bereiten mir die kreativen Aufgaben wie zum Beispiel das Gestalten von Plakaten oder ähnlichem. Es gibt natürlich auch mal Tage, in denen alles ziemlich ruhig vonstatten geht und dann wieder Tage, die mit vielen Dingen beginnen und auch enden. Ich denke, das ist einfach der Gang eines typischen Arbeitsalltags.

In der letzten Zeit habe ich Ideen für mein Projekt gesammelt, wobei ich auch tatkräftig unterstützt wurde. Ich habe mich für ein Projekt entschieden, in dem ich für den Julius-Club, ein Projekt zur Leseförderung für 11- bis 14- Jährige, ein Quiz aus den 100 Julius-Büchern erstelle. Dieses möchte ich dann auf einer Internetplattform für die Juliusmitglieder anbieten. Nun gilt es zu planen und zu organisieren…

Aber zunächst einmal wünsche ich euch noch ein frohes neues Jahr 2012!

Liebe Grüße,
Julia


Time to say Hello!

27. September 2011

Julia RaubHallo ihr Lieben, ich begrüße euch ganz herzlich und möchte die Gelegenheit nutzen, mich vorzustellen. Mein Name ist Julia Raub, ich bin 19 Jahre alt und habe im Sommer diesen Jahres mein Abitur auf dem Hainberg-Gymnasium in Göttingen bestanden. Nun startet ein neuer Lebensabschnitt für mich, denn seit dem 1. September bin ich die FSJlerin der Stadtbibliothek Göttingen.

Nachdem ich 13 Jahre die Schulbank gedrückt habe, möchte ich das Jahr nutzen, um erste Einblicke in die Arbeitswelt zu erhalten und um mich für den späteren Berufseinstieg zu orientieren.

Zurzeit durchlaufe ich die Orientierungsphase, in der ich die einzelnen Abteilungen im Haus kennen lerne, bevor ich dann in der Öffentlichkeitsarbeit meinen Platz einnehme. Schon jetzt bin ich überrascht, wie viel Aufwand „hinter den Kulissen“ für die Bibliothek betrieben wird.

Ich freue mich auf die Zeit mit Frau Richter und Frau Seliger in der ÖA, die mich bereits sehr herzlich willkommen geheißen haben, sowie auf all die Aufgaben und Mitgestaltungsmöglichkeiten, die mich in diesem Jahr erwarten.

Viele liebe Grüße sendet
Julia


Da bin ich wieder!

9. August 2011

 Ronja SchlemmeKaum ein Jahr ist vergangen, seitdem ich das letzte Mal an diesem Schreibtisch saß und Blogeinträge schrieb.

Jetzt bin ich zurück, um in der Stadtbibliothek einen Monat Praktikum zu machen. Und ich muss schon sagen, daheim ist es doch am Schönsten. ;-) *)

Ich habe kaum das Gefühl, ein Jahr lang nicht hier gewesen zu sein, denn ich wurde mit vertrauter Herzlichkeit empfangen und habe mich schon nach der ersten Arbeitswoche wieder sehr gut in den Bibliotheksrhythmus eingefunden.

Trotzdem mir sind auch die Veränderungen, die ein Jahr mit sich bringt, nicht entgangen. Die erste Etage wurde umgeräumt und es gibt viele neue Geräte.

Schön, dass die Stadtbibliothek und ihre Mitarbeiter immer bereit und bestrebt sind sich zu wandeln, um sich dem Zahn der Zeit zu entwinden.

Ich freue mich auf einen Monat Göttinger Stadtbibliothek und werde sie Zeit sehr genießen.

Liebe Grüße
Die Räubertochter 2.0

*) Anmerkung des Bloggers:
So etwas darf man natürlich nur sagen, wenn man nach einem Jahr freiwillig (!) in die Stadtbibliothek zurückkehrt. Unseren Azubis beispielsweise wäre das streng verboten!


Noch 30 Tage…

14. Juli 2011

Heute möchte unsere Praktikantin im Freiwilligen sozialen Jahr (FSJ), Isa Elaine Klein, ein letztes Mal von Ihrer Zeit in der Stadtbibliothek berichten:

Nur noch knapp 30 Tage bin ich FSJlerin und dann nehme ich Abschied von der Stadtbibliothek. Kommende Woche findet mein Projekt statt.

Mein eigentliches („Leerzeilen füllen“) konnte leider nicht umgesetzt werden, da der Zeitraum ungünstig gelegen war und die letzten Klausuren geschrieben und schulinterne Projekte umgesetzt wurden.

Jetzt findet im Rahmen des Julius-Clubs am 22. und 23. Juli eine Veranstaltung statt, die ich durchführe und dokumentiere. Am 22. Juli gehen wir mit den Teilnehmern in die Völkerkundliche Sammlung und nehmen an einer Führung teil. Später basteln wir in Anlehnung an das Buch „Herr der Masken“ Masken aus Gips, welche dann am Tag darauf angemalt und verziert werden. Zum Abschluss soll eine Collage aus den Bildern der Veranstaltung entstehen.

Ansonsten habe ich zwischenzeitlich an der Nacht der Kultur, welche am 01. Juli stattfand, ausgeholfen und die Veranstaltung „Dekorausch“ im Rahmen des Julius-Clubs angeleitet. Hier wurde das Schaufenster der Buchhandlung Deuerlich mit den Büchern und Werbematerialien des Julius-Clubs dekoriert.

Übernächste Woche findet das Abschlussseminar statt. Hier wird das Jahr, welches wir in unserer Einrichtung verbracht haben, reflektiert und eine Präsentation für unsere Nachfolger konzipiert. Das wird die letzte Woche, in der wir uns in dieser Runde sehen. Ich bin gespannt, was die kommenden Monate betrifft und ich endlich erfahre, wie es weiter geht und in welche Stadt es mich verschlägt…


Kreative Auseinandersetzung mit Literatur

7. April 2011

Leerzeilen füllenHeute möchte unsere Praktikantin im FSJ Kultur, Isa Elaine Klein, wieder einmal von Ihrer Arbeit in der Stadtbibliothek berichten:

Zur Zeit plane ich das Projekt “Leerzeilen füllen”, welches im Rahmen der 14. Göttinger Woche: Wissenschaft und Jugend vom 20. – 24. Juni stattfinden soll. Teilnehmen können bis zu vier 10. und / oder 11. Klassen. Ich werde ausgewählte Textstellen aus der Lektüre “Der Joker” von Markus Zusak vorlesen, die die Schüler künstlerisch umsetzen. Die Gestaltung der Kunstwerke findet in den Schulen statt.

Es steht den Schülern frei, ob sie eine Zeichnung, Malerei, Collage, Fotografie oder Plastik anfertigen. Im Anschluss an das kreative Arbeiten, plane ich eine Ausstellung, die am 30. Juni in der Stadtbibliothek eröffnet werden soll.

Nun hoffe ich auf eine positive Rückmeldung der Lehrer und bin gespannt auf den Verlauf des Projektes.

In diesem Blog berichten unsere FSJler laufend über Ihre Erfahrungen in der Stadtbibliothek, z.B. hier und hier.

Weitere Informationen zum FSJ Kultur an der Stadtbibliothek Göttingen finden Sie hier.


Dracula, Kekse und eine echte Fee

17. Dezember 2010

Ein Zwischenbericht aus meinem FSJ Kultur

Seit knapp vier Monaten bin ich nun hier in der Stadtbibliothek. Mittlerweile habe ich mich gut eingelebt, was größtenteils an meinen Kolleginnen in meinem Büro liegt, die mir, falls ich Fragen habe oder anderweitig Hilfe benötige, zur Seite stehen. Die tägliche Routinearbeit erledige ich mittlerweile selbstverständlich, mal mit mehr, manchmal mit weniger Enthusiasmus. (Willkommen im Berufsleben! :-) Der Blogger)

Trotzdem gibt es immer noch genug Aktionen und Veranstaltungen, die ich mitplane und organisiere, so dass es nicht langweilig wird.

Da war zum Beispiel der Dracula-Abend, an dem ich festgestellt habe, dass Teamarbeit alles erleichtert und man trotz Stress Spaß haben kann. Weiter ging es dann mit dem Kekstütchen-Packen (siehe Foto), die für die Adventbetreuung vorgesehen waren. Dort habe ich geholfen, indem ich mitbasteln und einige interessante Weihnachtswünsche (wie zum Beispiel eine echte Fee) erfahren durfte. Solche Aktionen machen mir unheimlich Spaß – wenn man sieht, dass die Besucher oder Teilnehmenden interessiert dabei sind und die Arbeit schätzen, die dahinter steht.

Zur Zeit plane ich mein Projekt, welches nächstes Jahr im Rahmen der 14. Göttinger Woche „Wissenschaft und Jugend“ stattfinden soll. Konkreteres dazu gibt es dann im neuen Jahr.

Ich wünsche einen schönen 4. Advent und ein gemütliches Weihnachtsfest.

Lieber Gruß, Isa


Bonjour!

16. September 2010

Ich heiße Isa Elaine Klein, bin 19 Jahre alt und Nachfolgerin von Ronja Schlemme, die hier auch einige Artikel für das Blog verfasst hat.

Im Juni dieses Jahres habe ich in Braunschweig mein Abitur bestanden und am 02. September mein FSJ Kultur in Göttingen begonnen. Wie meine Vorgängerin bin ich noch unschlüssig, was mein Studium angeht und froh, dass sich mir hier die Möglichkeit bietet, ein Jahr lang praktische Erfahrungen in einem kulturellen Betrieb zu sammeln. Eine willkommene Abwechslung nach etlichen Jahren der Lernerei.

Ich habe auch schon interessante Menschen kennen gelernt, die genau wie ich ein FSJ Kultur absolvieren. Dieses kann man in Theatern, Kinos, Bibliotheken und Museen verbringen. Neben der Arbeit hier finden auch Seminare zu verschiedenen Themen statt, in denen man kreativ sein kann und einiges über kulturelle Berufe erfährt. Diese werden vom LKJ (Landesvereinigung Kulturelle Bildung) initiiert.

Zur Zeit lerne ich noch die Bibliothek und ihre Abteilungen kennen. Danach werde ich in der Öffentlichkeitsarbeit tätig sein. Wie ich finde, ist dieser Bereich besonders spannend, da man viel Kontakt zu den Bibliotheksbesuchern hat und kreativ sein kann, indem man Plakate gestaltet. Kommenden Samstag helfe ich auch schon zum ersten Mal bei einer Veranstaltung mit: dem Göttinger Weltkindertag.

Ich freue mich auf die kommenden Monate und bin auch schon auf die Seminare, die im Rahmen des FJS Kultur stattfinden, gespannt.

Bis bald,
Eure Isa


Mein FSJ Kultur, ein letzter Bericht

27. Juli 2010

Ronja Schlemme bei der Battle of VoicesHuch, jetzt ist mein freies soziales Jahr im kulturellen Bereich schon fast vorbei.

Unglaublich schnell ist die zweite Hälfte dahingeflogen.

Ein Seminar jagte das nächste und auch hier in der Stadtbibliothek war so einiges los. Zum Beispiel meine Battle of Voices, von der bestimmt alle gehört haben. ;-)

Ronja Schlemme bei der Battle of VoicesIch bin immer noch sehr stolz auf mein Projekt, aber auch überrascht, dass es nun schon wieder einen Monat her ist. Der Sommer ist heiß und nun sitze auch ich auf glühenden Kohlen. Was wird die Zukunft bringen, welche Uni nimmt mich wohl und wo geht es dann hin? Da ich aber auf diese Fragen noch keine Antworten habe, werfe ich lieber noch einen Blick in die Vergangenheit.

In dem Jahr, das ich in der Stadtbibliothek verbrachte habe, ist jede Menge passiert. Ich war bei vielen Abendveranstaltungen dabei, habe mit 60 Kindern während der Kinderbuchwochen gebastelt, beim Familienfest mitgewirkt, die lange Nacht der Kultur durchwacht und jede Menge Plakate entworfen, gedruckt und aufgehängt.

Und dann war da ja noch der Vorlesewettbewerb mit sieben fantastischen Vorleserinnen und einem ebenso fantastischen Vorleser.

Ronja Schlemme bei der Battle of Voices

Ja, es hat Spaß gemacht hier zu arbeiten, tolle Kolleginnen und Kollegen haben mir auch die routinelastigeren Zeiten versüßt und dann gab es ja auch noch zwei tolle Seminare. Auf dem einen tanzte ich jeden Tag und verlor meine Stimme und das andere brachte mir die Uni Hildesheim näher. Jetzt steht nur noch ein einziges bevor und ich bin mir sicher, dass jede Menge Tränen fließen werden. Denn viele der Menschen, die ich im Laufe der Zeit kennen gelernt habe, sind mir sehr ans Herz gewachsen und auch die MitarbeiterInnen der Stadtbibliothek werden mir sehr fehlen.

Aber ich bin ja nicht aus der Welt und mit Sicherheit werde ich noch das ein oder andere Mal vorbeischauen, um mir ein Buch auszuleihen.

Ich möchte allen in der Stadtbibliothek für dieses tolle Jahr danken und verabschiede mich hiermit schon mal von allen Blogbesuchern, die meine Artikel gelesen haben.

Es grüßt euch herzlich
Eure Ronja Henkerstochter


Und auch die Stadtbibliothek bedankt sich: für die obigen lobenden Worte, ein Jahr angenehmer und sehr erfolgreicher Zusammenarbeit und an dieser Stelle besonders für die exzellenten Blog-Artikel (1 2 3 4)! Wir wünschen Frau Schlemme für das Studium und die weitere Zukunft alles Gute und hoffen, dass sie uns nicht ganz vergisst (zu unseren Blog-Artikeln kann man ja auch Kommentare schreiben… :-) ).


Weitere Informationen zum FSJ Kultur an der Stadtbibliothek Göttingen finden Sie hier.


Battle of Voices – der Bericht

17. Juni 2010

Am 15.06.2010 fand der von Ronja Schlemme, Praktikantin im Freiwilligen sozialen Jahr Kultur in der Stadtbibliothek, initiierte, organisierte und moderierte Vorlesewettbewerb “Battle of Voices” in der Zentralbibliothek statt. Hier ihr Bericht:

15.6.2010, 17.55 Uhr, Kinderbibliothek

Sieben Vorleserinnen und ein Vorleser sitzen etwas nervös auf ihren Ehrenplätzen. Sie haben das Publikum, das nach und nach eintrudelt und Platz nimmt, gut im Blick. Da sitzen Eltern, Mitschüler und Lehrer und fiebern mit ihren Favoriten dem Beginn der ersten Battle of Voices entgegen.

Darlene Schmidt

Darlene Schmidt

Und dann ist es so weit. Das heißt, gelesen wird noch nicht. Zuerst werden die Ohren aller mit etwas Musik eingestimmt. Darlene Schmidt spielt „Satellite“ von Lena Meyer-Landrut.

Danach werden die VorleserInnen noch ein bisschen auf die Folter gespannt, denn erst mal begrüßen Frau Krompholz-Roehl (Leiterin der Stadtbibliothek) und ich als Moderatorin Publikum und TeilnehmerInnen. Anschließend spielt Darlene Schmidt noch zwei Lieder.

Dann erst werden die VorleserInnen der vier Schulen vorgestellt:

Die VorleserInnen

Die VorleserInnen

Bettina Gautel und Carolin Zinner vom Hainberg-Gymnasium.
Zoe Hesse und Sarah Hüsgens von der IGS Göttingen.
Theresa Wied und Anna von Bötticher von der freien Waldorfschule.
Alexander Neumann und Alina Weiße-Blanke vom Otto-Hahn-Gymnasium.

Die Jury, bequem auf Sofas sitzend, zückt schon Stifte und Bewertungsbogen, um über die Leistungen zu urteilen.

Die Jury

Die Jury

Die schlauen Köpfe sind:
Stefan Dehler, Schauspieler und Dramaturg stille Hunde Theaterproduktionen;
Andreas Goos, Mitarbeiter des Stadtradios Göttingen mit abgeschlossenem Germanistikstudium;
die Jubu-Crew Mitglieder Felicita Gernhardt und Nasrin Madjidian und
Dr. Cornelie Hildebrandt, Projektleiterin Kinder- und Jugendbuchwoche der GEW.

Nun beginnt die erste Runde. Aufgabe ist es, das selbst ausgewählte Buch vorzustellen und eine Textstelle daraus vorzulesen, die Zeitvorgabe ist 5 Minuten.

Der erste Vorleser, Alexander Neumann, begibt sich auf die kleine Bühne, die mit Tisch, Stuhl und Mikro ausgestattet ist. Die Reihenfolge wurde zuvor gelost.

Alexander liest aus Illuminati. Sein Vortrag wird mit Applaus belohnt.
Ihm folgen
Sarah Hüsgens mit „Schlimmes Ende“;
Theresa Wied mit „Die Frau des Zeitreisenden“;
Zoe Hesse liest aus „Mit dem Rücken zur Wand“;
Carolin Zinner stellt das Buch „Herzenssucht“ vor;
Alina Weiße-Blanke hat „Der letzte Elf“ ausgewählt;
Anna von Bötticher präsentiert „Beim Leben meiner Schwester“;
und Bettina Gautel beendet die erste Runde mit „Höllenflirt“.

Danach gibt es eine kurze Pause, die Jury ordnet ihre Eindrücke, VorleserInnen und Publikum holen sich Erfrischungen, die im EG angeboten werden und die HNA hat Zeit für Kurzinterviews.

Das Publikum

Das Publikum

20 Minuten dürfen alle sich erholen, dann geht es in die zweite Runde.
In umgekehrter Reihenfolge lesen die TeilnehmerInnen aus „Der Joker“ von Mark Zusak. Jeder darf zwei Minuten lesen, das Buch war allen vorher unbekannt. Das Publikum hört begeistert zu und die VorleserInnen gehen sehr souverän mit dem unbekannten Text um.

Nach weiteren 18 Minuten hat die Jury die schwere Aufgabe, aus den acht TeilnehmerInnen, die wirklich alle sehr professionelle Beiträge geleistet haben, die besten zu bestimmen. Sie zieht sich zur Beratung zurück.

Anna von Bötticher

Anna von Bötticher

Aber auch das Publikum muss jetzt noch mal richtig arbeiten, denn das Ordnungsamt kommt samt Dezibelmessgerät. Nach kurzem Einüben werden die VorleserInnen nacheinander noch einmal vorgestellt und die Zuschauermenge muss mit lautem Klatschen und Grölen ihren Favoriten unterstützen.

Gewinner wird, wer den lautesten Applaus bekommt. Es ist knapp, aber am Ende steht eine Gewinnerin fest. Anna von Bötticher ist zum Publikumliebling gewählt worden.

Aber die Jury ist noch nicht fertig. Kein Wunder, es ist keine leichte Entscheidung, die sie zu fällen hat.

Da „Der Joker“ allen so gut gefallen hat, erklären sich die VorleserInnen bereit, in der Zwischenzeit noch etwas weiter daraus vorzulesen. Dieses Mal ganz ohne Zwang, nur zum Spaß.

Carolin Zinner

Carolin Zinner

Schließlich ist es so weit. Die Jury kommt zurück.

Ohne lange VorleserInnen und Publikum auf die Folter zu spannen, verkünde ich das Ergebnis.

Carolin Zinner schafft es ganz oben auf das Siegertreppchen, Zoe Hesse wird Zweite und Anna von Bötticher kann sich zusätzlich zum Publikumspreis auch noch für den dritten Platz auszeichnen.

Zoe Hesse

Zoe Hesse

Aber auch alle anderen TeilnehmerInnen haben sich ihren Applaus und ihre Ehrenurkunden redlich verdient.

Eine gelungene Veranstaltung geht zu Ende, die allen gezeigt hat, dass Vorlesen eben doch noch zeitgemäß ist und sehr viel Spaß bereiten kann.

Ich hoffe auf eine Fortsetzung des Battle of Voices im nächsten Jahr!

Gruppenbild mit einem Herren

Gruppenbild mit einem Herren


Mein FSJ Kultur – ein Zwischenbericht

5. Februar 2010

Ronja SchlemmeWie doch ein paar Monate Arbeit in der Stadtbibliothek einen Menschen verändern können! Vor ein paar Monaten sah die junge Dame links jedenfalls noch ganz anders aus. Aber lassen wir sie selbst erzählen:

Eigentlich kaum zu glauben, aber die erste Hälfte meines FSJs in der Stadtbibliothek ist schon vorbei. Was am Anfang noch neu und ungewohnt war, ist inzwischen zur Routine geworden.
Die ersten Abendveranstaltungen sind über die Bühne gebracht und die Zeit steuert unbeirrbar auf mein eigenes Projekt im Juni zu. Meine Projektidee, einen Battle of Voices, sprich Vorlesewettbewerb für 9. Klassen zu organisieren, wurde angenommen und ist bereits in der Umsetzung.

In diesem ersten halben Jahr ist schon viel passiert. Unter anderem geriet ich in die Fänge der Untoten am Dracula–Abend und reiste mit den Romanhelden von Jules Verne in 80 Tagen um die Welt.

Als Praktikantin in der Abteilung der Öffentlichkeitsarbeit helfe ich mit bei der Organisation und Durchführung solcher Abendveranstaltungen. So eine Veranstaltung muss geplant, aufgebaut und betreut werden. Konkret bedeutet das: Plakate und Flyer vorbereiten, Schauspielerwünsche erfüllen, die Bibliothek umräumen und dekorieren, Getränke ausschenken und am Ende alles wieder an seinen Platz stellen. Dazu kommen dann noch alle möglichen Zwischenfälle wie geplatzte Heliumluftballons oder andere Katastrophen.

Neben den nervenaufreibenden langen Abenden gibt es natürlich auch den ganz normalen Arbeitsalltag. Morgens vorm Frühstück werden Bücher eingestellt, dann müssen Plakate für die Lesungen entworfen und Flyer gefaltet werden. Broschüren und Plakate, die von außerhalb in die Stadtbibliothek kommen, müssen ausgelegt bzw. ausgehangen werden und immer gibt es etwas für die nächste Veranstaltung zu tun.

Alles in allem wird die Öffentlichkeitsarbeit nie langweilig. Und dass nicht nur, weil es beispielsweise Kinderbuchwochen zu betreuen gilt, bis zu 60 Kinder am Tag werden da gruppenweise unterhalten, dürfen basteln und etwas über das ABC lernen, sondern auch, weil Frau Richter, die Chefin dieser Abteilung, und Frau Seliger, ihre Vertretung, einen unerschütterlichen Humor an den Tag legen und so die Arbeit in diesem Team interessant und amüsant bleibt.

Der nächste große Event wird das Familienfest am Sonntag, den 7. Februar. Ich bin schon ganz gespannt und hoffe, dass viele Besucher unser vielfältiges Angebot genießen werden! Also kommt am Sonntag alle in die Stadtbibliothek – es lohnt sich! :-)

Hütet euch vor Knoblauch und Holzpfählen, eure Ronja Henkerstochter

Einen weiteren Einblick in die Arbeit des hier hochgelobten Teams der Öffentlichkeitsarbeit finden Sie hier.

Weitere Informationen zu FSJ, Praktikum oder Ausbildung in der Stadtbibliothek finden Sie hier.


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