Jeden Dienstag treffen sich die Mitglieder des Julius-Clubs, des Sommer-Leseclubs der Stadtbibliothek Göttingen, zum Clubtreffen in der Zentralbibliothek. Dort entsteht u.a. nach und nach die folgende Geschichte, die – wenn sie fertig ist – die Titel aller Julius-Club-Bücher enthalten soll. Und das sind immerhin 100! (Eine Liste aller Julius-Club-Bücher findest Du hier.)
Die Buchtitel sind in der Geschichte fett markiert.
Die endliche Geschichte
Nathan und seine Kinder starteten mit dem Geschwister-Projekt. Damit nicht alle Bewohner des Dorfes von ihrer Idee erfuhren, begaben sie sich an einen geheimen Ort. Im Haus des Zauberers fühlten sie sich sicher, bis sie dort eines Tages die Templer – Hüter des Grals trafen. Ohne genau zu wissen warum, übernahmen Nathan und seine Kinder die Operation Ocean Emerald.
Da sie dafür aber unbedingt Schwimmsachen brauchten, machte Nathan sich auf den Weg in ihr Dorf. Kurz vor seinem Ziel trat die Totenbraut auf ihn zu und rief: „Flieh, wenn du kannst“!
Snakeroot war auf dem Weg zu Nathans Haus und wollte ihn und seine Kinder in den Turm ohne Türen entführen, damit sie das Geheimnis des Bücherhüters lüften halfen. Das wurde Nathan langsam zu bunt, er hatte genug Probleme mit seinem ersten Projekt, denn Mamas Liebling hatte kurz vor seinem Weggehen verkündet: „Dann zieh ich eben zu Dad“! Damit nicht genug, keifte ein anderes Mädchen aus dem Geschwister-Projekt, „tausche Schwester gegen Zimmer, denn euer schönes Leben kotzt mich an“!
Aber Nathan hatte nicht um sonst den Beinamen der Weise, er sah Licht am Ende des Tunnels und dachte, alles easy. Mit Charlottes Traum vom Indigosommer würde alles gut werden für die Mädchen, so lange nicht eine plötzlich blond wurde.
Während Nathan noch über sein weiteres Vorgehen nachdachte, kam ihm eine Idee, zumindest was die Mädchen betraf. Sie mussten nur das Graveyard-Buch lesen, die Gefahr des blond werden wäre damit gebannt.
Nathan schritt fast fröhlich weiter und war bald Jenseits der Finsterbachbrücke. „Hallo, Nathan, so allein unterwegs?“, der Samurai trat hinter einem Busch hervor. „Hier geschah der Mord im Gurkenbeet und du läufst hier rum, allein und ohne Schutz. Soll ich dich begleiten?“ Nathan war unsicher, er kannte den schwer bewaffneten und seltsam aussehenden Mann nicht.
Verstohlen blickte er in seine Hand. Der schwarze Karfunkel glühte plötzlich rot und wurde immer wärmer. Was hatte die Beschenkte gesagt? „Die schwarze Bucht gab den Stein frei. So lange der Stein kühl und schwarz bleibt, bist du in Sicherheit, aber hüte dich, wenn er die Farbe ändert“.
Noch ehe Nathan eine Entscheidung treffen konnte erklang vor ihm ein Jubelschrei: „gefoult, aber anders konnte ich diesen Samurai nicht überwältigen!“
„Lucian“, rief Nathan erfreut, „wo kommst du denn so plötzlich her?“ „Ach, die Tribute von Panem sind inzwischen so hoch, dass ich mich auf den Weg gemacht habe Mia, Meik und die Mauerspechte zu besuchen. Da ich querfeldein laufe, konnte ich unbemerkt den seltsamen bewaffneten Typ beobachten und als dann noch dein Karfunkel aufleuchtete war mir klar, dass ich handeln musste“.
Fortsetzung folgt!
Weitere Informationen über den Julius-Club der Stadtbibliothek und Fotos von den bisherigen JULIUS-Veranstaltungen findest Du hier.
Hier kannst Du das vollständige Programm des Julius-Clubs 2010 der Stadtbibliothek Göttingen downloaden. (2,5 MB, PDF-Format)
Hier erfährst Du mehr über den Julius-Club, eine Aktion von 40 Bibliotheken in Niedersachsen.