Sonntags bei Tiffany

10. Mai 2012

Sonntags haben unsere Azubis frei – unter der Woche aber dürfen (!) sie arbeiten und im Rahmen ihrer Ausbildung sogar Bücher lesen – wenn sie hinterher eine Medienpräsentation erstellen und das Buch für alle Leser vorstellen. Hier nun die aktuelle Romanpräsentation von Shari Brauer, Auszubildende im ersten Lehrjahr:

Patterson, James: Sonntags bei TiffanyPatterson, James: Sonntags bei Tiffany

Seit ihrem achten Lebensjahr hat die kleine, einsame Jane aus New York einen treuen imaginären Freund. Die Lieblingsbeschäftigung der beiden ist es, sich am Sonntagnachmittag im St. Regis Hotel mit einem Früchtebecher Kaffee-Eis überzogen mit Karamellsoße und einer großen Schale Melonen- und Zitronen-Sorbet zu vergnügen. Jane hat mit ihrer Mutter, die eine schwer beschäftigte Broadway-Produzentin ist, ein besonderes Sonntags-Ritual. Die beiden treffen sich jeden Sonntagnachmittag bei dem Juwelier „Tiffany“.

Der neunte Geburtstag der kleinen Jane soll voller Überraschungen stecken, nur müssen Überraschungen nicht immer gute sein. Sie hatte bemerkt, wie ihre Mutter eine große Party plante und assoziierte diese mit ihrem Geburtstag. Schade nur, dass diese Party nicht für die kleine Jane geplant war, sondern die Feier für die Premiere eines neuen Stücks. Doch dies war nur das kleinere Übel an dem Abend. Für seine Berufung als imaginärer Freund gibt es festgelegte Regeln, eine davon lautet: Er darf seine Schützlinge, die ihn einst gesehen haben, nur bis zu ihrem neunten Geburtstag begleiten.

James PattersonDer Autor
Der Autor des Buches, James Patterson, wurde am 22. März 1947 in Newburgh bei Orange County geboren. Er arbeitet als Krimiautor, jedoch von Zeit zu Zeit beschäftigt er sich auch mit anderen belletristischen Werken wie zum Beispiel „Sonntags bei Tiffany“. Dieses Buch hat er gemeinsam mit der Autorin Gabrielle Charbonnet geschrieben.

Meine Meinung
Ich habe das Buch ausgewählt, weil mir der Buchrücken zwischen den anderen Büchern sofort aufgefallen ist. Des Weiteren fand ich den Buchtitel sehr ansprechend, da „Frühstück bei Tiffanys“ einer meiner Lieblingsfilme ist. Die Geschichte der beiden Protagonisten ist sehr interessant geschrieben, bis zum Schluss der ganzen Story gibt es ein spannendes Auf und Ab, sozusagen ein Wechselbad der Gefühle. Von Anfang an verliebt man sich als Leser in die kleine Jane und fühlt mit ihr mit.

Über mich
Mein Name ist Shari Brauer. Ich mache seit dem 1. August eine Ausbildung als Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste in der Stadtbibliothek Göttingen.

(Tipp: Klicken Sie auf den Buchtitel oder die Abbildung, und Sie gelangen zu diesem Medium im Katalog der Stadtbibliothek.)


Die Rattenfängerin

24. Januar 2012

Die Rattenfängerin von Inger FrimanssonIm Rahmen ihrer Ausbildung müssen die Azubis der Stadtbibliothek auch Medienpräsentationen erstellen. Hier stellt Sandra Schleinitz, Auszubildende im ersten Lehrjahr, ihre Präsentation und damit den Thriller “Die Rattenfängerin” von Inger Frimansson vor.

Ein Haus in der schwedischen Einöde,
ein Keller voller Ratten
und eine Frau, die nicht vergessen kann…

Das sind die Zutaten eines großartigen Krimis, der sich mit dem Themen Familie, Schuld, Besessenheit und Leidenschaft beschäftigt. Inger Frimansson versteht es geschickt, uns Abgründe menschlicher Natur aufzuzeigen. Es ist erschreckend, wie tief diese Abgründe sein können.

Frimansson, Inger: Die RattenfängerinInhalt
Der erfolgreiche Verleger Titus trennt sich von seiner Frau Rose, um mit der Buchhändlerin Ingrid glücklich zu werden. Seitdem lebt Rose allein auf dem Land und wird immer seltsamer. Gesellschaft pflegt sie nur zu einigen halbzahmen Ratten, die in ihrem Häuschen ein- und ausgehen.

Als Titus eines Tages an Krebs erkrankt, will er noch einmal mit seiner Ex-Frau reden. Dafür schickt er Ingrid zu Rose, um sie zu einem letzten Gespräch zu bitten. Als Ingrid nach einem langen Fußmarsch endlich das Häuschen erreicht, erwartet sie kein freundlicher Empfang.

Seit Ingrid von dem Treffen mit Rose nicht wieder kam, sind sich Titus Kinder einig, sie hat ihn verlassen. Nun sind sie die ungeliebte Stiefmutter endlich los, und erst zu spät begreifen sie, was das für ihren Vater bedeutet.
Hingegen wurde Ingrid in den Keller zu den Ratten gesperrt und Rose schreibt deren Abschiedsbrief.

Wird Ingrid noch rechtzeitig schaffen, Titus vor seinem Tod wieder zusehen?
Und wie wird das Treffen zwischen Rose und Titus verlaufen?

Autor
Inger Frimansson ist eine der bekanntesten Autorinnen Schwedens. Sie wurde 1944 geboren und wuchs auf der Ostsee-Insel Gotland, in Småland und in Jonköping auf. Nach dem Abitur machte sie eine Ausbildung zur Journalistin, gründete eine Familie und bekam zwei Kinder. Schon in ihrer Kindheit hat sie viel geschrieben.

Erst seit 1984 widmet sie sich der Belletristik. Seitdem wandert sie zwischen den Genres. So hat sie neben einigen Gedichtsammlungen auch Kinder- und Jugendbücher sowie Psychothriller veröffentlicht. Nicht zuletzt haben die Psychothriller einen großen Anteil an ihrem Erfolg. Mit ihrem ersten Krimi »Gute Nacht, mein Geliebter« wurde sie schnell bekannt. Der Roman wurde mit dem Schwedischen Krimipreis ausgezeichnet und begründete ihren Ruhm als »schwedische Minette Walters«.

Meinung
Mir hat der Krimi sehr gut gefallen und nicht nur, weil er im malerischen Schweden spielt. Die Geschichte wird von mehreren Blickwinkeln geschildert, so weiß man meisten mehr als die Romanfiguren. Und das ist einfach nur Klasse!!!!

Die Rattenfängerin steht im Krimiraum der Zentralbibliothek unter der Signatur
Roman
Thriller
Frim

Ich bin Sandra Schleinitz und mache eine Ausbildung zur Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste.
In meiner Freizeit lese ich gerne skandinavische Krimis, weshalb ich auch einen schwedischen Krimi vorgestellt habe.

(Tipp: Klicken Sie auf den Buchtitel oder die Abbildung, und Sie gelangen zu diesem Medium im Katalog der Stadtbibliothek.)


Du arbeitest nicht für jeden?

14. September 2011

Ausbildung zum FAMIDann arbeite doch für die Göttinger Bürger und bewirb Dich jetzt um einen Ausbildungsplatz bei der Stadtbibliothek!

Ab dem 01.08.2012 bilden wir wieder zwei junge Menschen zu “Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste / Fachrichtung Bibliothek” aus. Voraussetzung ist ein sehr guter Hauptschul-, Realschul- oder Fachschulabschluss. Die Ausbildung dauert drei Jahre und wird in der Zentralbibliothek, den Zweigstellen und der Berufsschule in Hannover durchgeführt.

Wir wünschen uns engagierte, fröhliche und zupackende Bewerber oder Bewerberinnen, die Spaß am Umgang mit Menschen und Computertechnik haben, sich in ein äußerst vielfältiges Aufgabengebiet einarbeiten wollen und auch vor zweiwöchigem Blockunterricht an der Berufsschule in Hannover nicht zurückschrecken.

Ausbildung zum FAMIUnd hier – speziell für Blog-Leser – noch ein Tipp:
Auf die Frage, warum Du gerade diese Ausbildung machen willst, auf keinen Fall antworten: “Ich lese gern.” Es gibt im Bibliothekswesen einen alten Spruch: Wer in der Bibliothek arbeitet und liest, ist verloren. Und da ist etwas dran. Wir brauchen Macher, keine Leser!

Die Bewerbungen sind mit den üblichen Unterlagen online zu richten an: http://www.goettingen.de/ausbildung

Bewerbungsschluss ist der 25.09.2011.

Weitere Informationen zur Ausbildung in der Stadtbibliothek findest Du hier.

Einen nicht ganz ernst gemeinten Blick auf die Ausbildungsinhalte findest Du hier.

Unsere Azubis berichten auch immer wieder in diesem Blog über ihre Tätigkeiten und Erlebnisse.

Informationen der Bundesagentur für Arbeit zum Berufsbild der/des Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste findest Du hier.

Wir freuen uns auf Dich!


Junges Blut

23. August 2011

Auszubildende 2011

Sandra Schleinitz (links) und Shari Brauer

Anfang August haben in der Stadtbibliothek wieder zwei junge Menschen ihre Arbeit aufgenommen, die sich in das Abenteuer (?!?) der Ausbildung zur Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste (FAMI) stürzen wollen. Eine ihrer ersten selbständigen Aufgaben ist es, sich Ihnen hier im Blog vorzustellen:

Hallo, mein Name ist Sandra Schleinitz, ich bin 21 Jahre alt. Ich komme aus Sachsen, näher gesagt aus Ebersbach, das in der Nähe von Dresden liegt. Für meine Ausbildung bei der Stadt Göttingen bin ich vor kurzen hierher gezogen. Auf das Ausbildungsangebot der Stadtbibliothek bin ich durch das Internet aufmerksam geworden. An dem Berufsfeld des FAMIS hat mich das Aufgabenspektrum sehr interessiert.
In meiner Freizeit höre ich gerne Musik, lese skandinavische Krimis und spannende Biographien. Ich freue mich auf die bevorstehenden drei Jahre in die Bibliothek.

Hallo, mein Name ist Shari Brauer, ich bin 18 Jahre alt und komme aus Delligsen. Delligsen ist eine kleine Gemeinde ungefähr 50 Kilometer nördlich von Göttingen. Durch ein Stellenangebot in einer Tageszeitung bin ich auf die freie Ausbildungsstelle in Göttingen aufmerksam geworden. Seit dem 1. August diesen Jahres arbeite ich mit Sandra in der Stadtbibliothek Göttingen. Auf die Arbeit in der Bibliothek freue ich mich schon sehr und hoffe, dass ich hier noch viel Spaß und abwechslungsreiche Arbeit haben werde.

Mehr über die Ausbildung an der Stadtbibliothek Göttingen erfahren Sie hier.


Das Schwert der Wahrheit

2. August 2011

Die bibliothekarische Berufswirklichkeit ist recht vielfältig, wie vielleicht auch in diesem Blog zum Ausdruck kommt. So bilden wir auch unsere Azubis in vielerlei Fertigkeiten aus – Schwertkampf gehört allerdings nicht dazu. (Denn unsere Leser sind ganz überwiegend angenehm friedfertig, es besteht also kein Anlass… ;-) ) Und Magie enthalten wir den Auszubildenden auch vor (weil sie den Bibliothekaren vorbehalten ist?), und so müssen sie sich entsprechende Anregungen schon aus Büchern holen. So geschehen bei unserer Auszubildenden Kristina Kristan, die das folgendes Buch vorstellen und empfehlen möchte. Ihre Präsentation ist auch im 1. OG der Zentralbibliothek zu sehen.

Goodkind, Terry: Das Schwert der Wahrheit. Bd. 1: Das erste Gesetz der MagieGoodkind, Terry: Das Schwert der Wahrheit. Bd. 1: Das erste Gesetz der Magie

Inhalt:
„Das erste Gesetz der Magie besagt, dass die Menschen alles glauben, was sie glauben wollen. Oder weil sie Angst haben, es könne wahr sein.“

Richard führt ein beschauliches Leben in dem friedlichen Westland. Als sein Vater jedoch gewaltsam zu Tode kommt, macht er sich auf die Suche nach dem Mörder. Dabei begegnet er einer jungen Frau, die er vor ihren unheimlichen Verfolgern rettet. In diesem Moment kann Richard noch nicht ahnen, dass sich durch diese Tat sein ganzes Leben tiefgreifend verändert hat.

Kahlan hat den Auftrag, den Tyrannen Darken Rahl aufzuhalten, der die Welt mit seinen dunklen Kräften ins Chaos stürzen will. Dafür muss sie den Sucher und das Schwert der Wahrheit finden. Denn laut einer uralten Prophezeiung kann nur der Sucher Darken Rahl bezwingen. Richard willigt ein, Kahlan bei ihrer Mission zu helfen. Doch Rahls Gefolgsleute lauern überall. Richard und Kahlan sind nirgends sicher.
Und dann überwindet das absolut Böse die Grenzen nach Westland…

Werden sie es schaffen den Sucher zu finden?
Können sie mit dem Schwert Rahl besiegen?
Und was ist eine Konfessor?

Über den Autor:
„Das Schwert der Wahrheit – Das erste Gesetz der Magie“ ist ein Fantasyroman von Terry Goodkind, der 1994 veröffentlicht wurde. Der englische Originaltitel lautet: Wizard’s First Rule. Das Buch ist der erste veröffentlichte Roman des Autors und Auftakt zu einer 11-teiligen Reihe, mit der Goodkind international bekannt wurde. Auf der Reihe basiert die Fernsehserie „Legend of the Seeker“, die 2008 gedreht wurde.

Eigene Meinung:
Diese Fantasy-Reihe und besonders das erste Buch möchte ich Euch empfehlen, da es eines der besten Werke ist, dass ich je gelesen habe.

Angefangen hat alles vor ein paar Jahren, als mir meine Schwester eine besonders schön gestaltete Sammlung von Fantasy-Romanen schenkte. Als ich aber anfing, die Bücher nacheinander zu lesen, wurde mir klar, dass sie nicht aufeinander aufbauen. Die Geschichte „Das erste Gesetz der Magie“ hat mir am meisten gefallen. Ich recherchierte im Internet nach und fand heraus, dass dieses Buch das erste einer 11-teiligen Reihe ist.
Mir war sofort eins klar: die muss ich auch lesen. Und so sparte ich, bis ich mir endlich alle kaufen konnte. Diese Investition hat sich gelohnt.

Die Saga ist so mitreißend und spannend geschrieben, wenn es um die Bekämpfung des Bösen geht und so einfühlsam und romantisch, wenn der Autor über die Liebe berichtet. Es hat mich in seinem Bann gezogen und verzaubert.

Ich heiße Kristina Kirstan und bin im zweiten Jahr meiner Ausbildung als Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste, welche ich in der Stadtbibliothek Göttingen mache.


Mehr über die Ausbildung an der Stadtbibliothek Göttingen erfahren Sie hier.


Auszubildende gestrichen!

21. Juli 2011

Nein, die Überschrift soll nicht andeuten, dass die Stadtbibliothek in diesem Jahr keine Azubis einstellen wird – irgendjemanden brauchen wir schließlich für die Ausführung von ungeliebten Arbeiten. Es geht hier auch nicht um ein uraltes bibliothekarisches Initiations-Ritual, bei dem in einer Vollmondnacht im tiefsten Magazin die Auszubildenden von der Bibliotheksleiterin lindgrün angemalt werden. Nein, es geht um dieses Namensschild:

Namensschild Frau Ebert
Wie man noch schwach erkennen kann, wurde im oberen Bereich das Wort “Auszubildende” schwarz übermalt. Und womit? Mit Edding und mit Recht! Denn Frau Ebert hat vor ein paar Tagen erfolgreich ihre Ausbildung zur Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste (FAMI) an der Stadtbibliothek abgeschlossen und hat sich so das Recht zum Streichen dieses Begriffes hart erarbeitet. Bis das neue, offizielle Namensschild eintrifft, darf sie mit berechtigtem Stolz das korrigierte (und die damit verbundene, neu gewonnene Verantwortung) tragen.

Frau Ebert und Frau OrthoferDas gleiche gilt natürlich auch für ihre Jahrgangskollegin Frau Orthofer (auf dem Foto rechts), die ebenfalls erfolgreich die Prüfung zur FAMI abgelegt hat.

Alle Kolleginnen und Kollegen der Stadtbibliothek gratulieren ganz herzlich und sind auch ein wenig stolz, denn ein kleines bisschen haben wir ja wohl auch zu den Erfolgen der beiden beigetragen. Allerdings können wir das nicht auf unseren Namensschildern dokumentieren…

Weitere Informationen zur Ausbildung in der Stadtbibliothek finden Sie hier.


Im Schatten der Stadtbibliothek…

20. Mai 2011

… wachsen unsere Azubis zu „Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste“ heran. Im Rahmen ihrer Ausbildung dürfen – ok, müssen :-) – die Auszubildenden kleine Präsentationen über Romane erstellen, die ihnen besonders gefallen haben.

Die Wahl von Juliane Gebbert, Auszubildende im ersten Lehrjahr, fiel auf „Im Schatten der Lilie“ von Patrice Leavold. Ihre Präsentation wird zurzeit im 1. OG der Zentralbibliothek gezeigt.

Leavold, Patrice: Im Schatten der LilieLeavold, Patrice: Im Schatten der Lilie : die Erinnerungen der Eleonore von Aquitanien

(Tipp: Klicken Sie auf den Buchtitel oder die Abbildung, und Sie gelangen zu diesem Medium im Katalog der Stadtbibliothek.)

Inhaltsangabe

In dem Buch geht es um die zu Anfang fünfzehnjährige Eleonore von Aquitanien, die ein sehr bewegtes und leidenschaftliches Leben führt. Sie wird mit fünfzehn Jahren Alleinerbin des Herzogtums Aquitanien, da ihr Bruder ohne Erben zu hinterlassen vor ihrem Vater stirbt. Im selben Jahr heiratet Eleonore den damaligen Kronprinzen von Frankreich und wird sehr jung Königin, doch ihr Mann, Ludwig der VII., ist mehr Mönch als König und aus diesem Grund nicht so stark, wie ein König ihrer Meinung nach sein sollte. Mit Ludwig verbindet sie nur die Ehe und das gemeinsame Königreich Frankreich, für das sie kämpft, keine Liebe, die findet sie bei Geoffroi, Graf von Anjou.

Doch eine lange Trennung steht den Liebenden bevor, denn mit ihrem Mann, dem König von Frankreich, Ludwig dem VII., fährt sie in das heilige Land und kämpft an seiner Seite, besiegt Hunger und Krankheit während der Kreuzzüge. Eleonore bezweifelt so manche Entscheidung, doch kann sie ihm nicht ins Gesicht sagen, was sie von seinen Entscheidungen hält und für wen ihr Herz in Wirklichkeit schlägt.

Die Liebe jedoch steht unter keinem guten Stern und am Ende der Geschichte macht sich Eleonore, ehemals Königin von Frankreich, auf den Weg nach England in eine neue Zukunft, in ihr neues Königreich.

Historische Zeitleiste der Eleonore von Aquitanien

1122
Geboren in Frankreich.

1137
Erbte sie das Herzogtum Aquitanien, nachdem ihr Bruder vor ihrem Vater ohne Erben zu hinterlassen verstarb.

1137
Heirat mit dem Kronprinzen von Frankreich, Ludwig VII.

1147 – 49
Teilnahme an zwei Kreuzzügen mit ihrem Gatten.

1152
Ehe mit Ludwig VII. annulliert, weil sie ihm nur zwei Töchter gebar. Offiziell schob man eine zu enge Blutsverwandtschaft vor.

1152
Zweite Heirat mit Heinrich Plantagenet, Graf von Anjou und Herzog der Normandie. Somit regierte sie England und Südwestfrankreich und wurde noch mächtiger.

1154
Heinrich II. wurde König von England. Sie hatte mit ihm acht Kinder, eines davon war Richard Löwenherz.

1189
Nach dem Tod von Heinrich II. wurde sie von der Insel Oléron freigelassen. Dort wurde sie festgehalten, weil sie die Aufstände ihrer ältesten Söhne gegen ihren Vater unterstützte.

1189 – 92
Eleonore herrschte während der Abwesenheit von Richard I., der sich auf einem Kreuzzug befand, über England und führte ein einheitliches Maßsystem für ihre Gebiete ein.

Eleonore brachte mit Hilfe des Kaisers das Lösegeld für ihren Sohn Richard I. auf, um ihn aus der Gefangenschaft zu befreien.

1204
In Fontevrault, einem Kloster, starb sie im Alter von 82 Jahren und ging als Mutter zweier Könige und Königin zweier Länder in die Geschichte als „Grande Dame“ ein.

Persönliche Meinung

Ich finde das Buch sehr romantisch und gut geschrieben. Man kann sich sehr gut in die Geschichte hineinversetzen und fühlt mit dem Hauptcharakter Eleonore sehr stark mit, es rührt einen zu Tränen, wie sehr sie Geoffroi liebt, und dass diese Liebe keine Zukunft hat. Leider kommt die eigentliche Geschichte um die starke Königin, die sie in Wirklichkeit war, etwas zu kurz, aber das Buch ist es wert gelesen zu werden. Man kann hervorragend dahinschmelzen und sehr gut die beschriebenen Gefühle auf sich wirken lassen.

Alles in allem kann ich sagen, dass mir das Buch gut gefallen hat und mich dazu animiert hat, mehr über diese mutige und mächtige Frau Eleonora von Aquitanien, Königin von Frankreich und später Königin von England, zu erfahren. Der Roman geht unter die Haut und lässt einen nicht mehr los, ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.


Tschüss und viel Glück und Erfolg!

4. Mai 2011

Janina Jordan und Isabell Gross Nun ist es leider so weit, dass wir uns von Janina Jordan (links) und Isabell Gross verabschieden müssen. Die beiden hatten nach einer dreijährigen Ausbildung an der Stadtbibliothek im letzten Jahr erfolgreich ihre Prüfungen zum FAMI (Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste) abgelegt und waren danach noch ein Jahr weiter bei der Stadt Göttingen in Lohn und Brot. Da keine Planstellen zur Verfügung stehen, müssen wir sie nun in die weite Bibliothekswelt entlassen und bedanken uns ganz herzlich für die geleistetete Arbeit.

Isabell Gross wird zukünftig an der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig tätig sein, Janina Jordan verabschiedet sich sogar nach Spanien. Für ihren weiteren Lebensweg weitweg von Göttingen wünschen wir beiden alles Gute und hoffen, dass wir sie im Rahmen der Ausbildung zumindest auf den beruflichen Teil gut vorbereitet haben.


“Das Leben ist schön” – als Azubi der Stadtbibliothek…

9. Februar 2011

… denn im Rahmen ihrer Ausbildung zur „Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste“ dürfen die Azubis kleine Präsentationen über Romane erstellen, die ihnen besonders gefallen haben. Die Ergebnisse werden im 1. OG der Zentralbibliothek gezeigt.

Die Wahl von Kristina Kirstan, Auszubildende im ersten Lehrjahr, fiel auf “Das Leben ist schön” von Roberto Benigni.

Benigni, Roberto: Das Leben ist schönBenigni, Roberto: Das Leben ist schön

(Tipp: Klicken Sie auf den Buchtitel oder die Abbildung, und Sie gelangen zu diesem Medium im Katalog der Stadtbibliothek. Auch als DVD verfügbar.)

Inhaltsangabe:
1938 zieht der lebensfrohe Guido in die Stadt und träumt von seiner eigenen Buchhandlung. Zunächst arbeitet er jedoch als Kellner. Bei der ersten Begegnung mit der schönen Dora verliebt er sich unsterblich. Er lässt von nun an nichts mehr unversucht, um das Herz seiner „geliebten Prinzessin“ für sich zu gewinnen. Immer wieder inszeniert er ganz zufällig erscheinende Treffen, um sie wiederzusehen. Als Guido ihr auf ihrer eigenen Verlobungsfeier als Kellner begegnet, beschließt Dora, sich von ihrem Verlobten zu trennen und mit Guido zu gehen. Gemeinsam beginnen sie ein neues Leben. Sie heiraten, bekommen einen Sohn (Giosué) und Guido verwirklicht sich seinen Traum.

Fünf Jahre später zerstören die in Italien einmarschierten Deutschen das Familienglück. Als Guido und Giosué in ein Konzentrationslager gebracht werden, beschließt Dora, freiwillig mit ihnen zu gehen. Die Familie wird allerdings getrennt, als Dora in die Frauenarbeitsstätte geschickt wird. Um Giosué zu beschützen und ihn vor der grauenvollen Realität zu bewahren, tut Guido so, als handele es sich um ein Spiel. Ziel sei es, durch verschiedene Aufgaben und Verhaltensmuster, 1000 Punkte zu sammeln. Der Sieger erhalte einen Panzer. Guido versucht alles, um seinem Sohn den Aufenthalt im Lager so angenehm wie möglich zu gestalten. Wenn Guido abends in die Baracke zurückkehrt, denkt er sich immer neue Märchen aus, um die Illusion aufrecht zu erhalten. Doch im Laufe der Zeit wird es immer schwieriger, den kleinen Giosué in dem Glauben zu lassen, dass das Leben schön sei…

Als eines Tages die Amerikaner anrücken, beginnen die KZ-Aufseher das Lager zu räumen. Guido schickt seinen Sohn in eine Blechkiste. Darin soll er sich verstecken und erst wieder herausklettern, wenn alles still ist. Unterdessen verkleidet sich Guido als Frau, um in dem anderen Bezirk nach Dora zu suchen. Als er seine „geliebte Prinzessin“ unter den Frauen, die abtransportiert werden, nicht findet, wird er von einer Aufseherin gesehen. Er probiert zu flüchten, wird schließlich entdeckt und als Mann enttarnt. Durch einen Spalt in der Kiste beobachtet Giosué, wie Soldaten seinen Vater mitnehmen. Er sieht allerdings nicht, wie Guido nach wenigen Metern erschossen wird.

Als nichts mehr zu hören ist, wagt sich Giosué aus seinem Versteck. Da kommt der erste amerikanische Panzer auf ihn zu. Die Soldaten nehmen ihn mit. Er ist offenbar der Sieger des Spiels. Bald darauf sieht Giosué auch seine Mutter vor dem Lager und jubelt: “Mama, wir haben gewonnen!”

Über den Autor:
Roberto Benigni ist ein italienischer Regisseur, Schauspieler und Oscar-Preisträger. Seine erste Fernsehserie wurde zensiert, weil sie für die damalige Zeit zu skandalös war. Bei einer öffentlichen Kundgebung umarmte Benigni einen kommunistischen Parteiführer. Dies galt als beispielloses Ereignis. Er wurde erneut zensiert, weil er Papst Johannes Paul den II. beleidigte, wodurch er zu einem Jahr Gefängnis verurteilt wurde. 2005 bekam Benigni das Großkreuz des Verdienstordens der Italienischen Republik. Der politisch engagierte Benigni gilt als scharfer Kritiker von Italiens Regierungschef Berlusconi.

Zitat von Roberto Benigni:
„Ich habe mich mit meinen Filmen in verbotene Zonen vorgewagt, in denen eigentlich kein Humor zugelassen ist. Vor allem “Das Leben ist schön” lebt von der Verbindung von zwei Komponenten: Der Film hat einen komödiantischen Körper, aber eine tragische Struktur. Die größten Komiker sind nicht diejenigen, die die Leute zum Lachen bringen, sondern diejenigen, die in unbekannte Zonen vorstoßen und herumexperimentieren.“

Wieso ich mich grade für dieses Buch entschieden habe:
Vor ein paar Jahren sah ich den Spielfilm spät abends im Fernsehen und habe leider die zweite Filmhälfte verpasst. Die Liebesgeschichte zwischen Dora und Guido hat mich zutiefst gerührt, sodass ich unbedingt das Ende erfahren wollte. Ich hatte also Glück, dass am nächsten Morgen die Wiederholung kam. Noch nie hatte ich einen Film gesehen, der mich so bewegt hat. Allein die unterschiedliche Handlung zwischen der ersten und der zweiten Filmhälfte hat mich auf eine Art geschockt, dass ich diese Geschichte niemals vergessen könnte. Wie Benigni eine wunderbare Liebesgeschichte voller Zauber in einen wahren Albtraum verwandeln konnte, ist ein echtes Meisterwerk der Filmkunst. Als mir dann erzählt wurde, dass wir ein Buch vorstellen sollen, ist mir beim Aufräumen der Regale der Roman zum Film in die Hände gefallen und ich wusste – dieses oder keines!

Über mich:
Ich heiße Kristina Kirstan und mache eine Ausbildung als Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste bei der Stadtbibliothek Göttingen, welche ich im August 2010 begonnen habe.


Jetzt bewerben!

30. September 2010

Ausbildung zum FAMIDu hast uns gerade noch gefehlt!

Deshalb solltest Du Dich jetzt um einen Ausbildungsplatz bei der Stadtbibliothek bewerben. Ab dem 01.08.2011 bilden wir wieder zwei junge Menschen zu “Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste / Fachrichtung Bibliothek” aus. Voraussetzung ist ein sehr guter Hauptschulabschluss, Realschul- oder Fachschulabschluss, die Ausbildung dauert drei Jahre.

Wir wünschen uns engagierte, fröhliche und zupackende Bewerber oder Bewerberinnen, die Spaß am Umgang mit Menschen und Computertechnik haben, sich in ein äußerst vielfältiges Aufgabengebiet einarbeiten wollen und auch vor zweiwöchigem Blockunterricht an der Berufsschule in Hannover nicht zurückschrecken.

Und hier – speziell für Blog-Leser – noch ein Tipp:
Auf die Frage, warum Du gerade diese Ausbildung machen willst, auf keinen Fall antworten: “Ich lese gern.” Es gibt im Bibliothekswesen einen alten Spruch: Wer in der Bibliothek arbeitet und liest, ist verloren. Und da ist etwas dran. Wir brauchen Macher, keine Leser!

Die Bewerbungen sind online zu richten an: http://www.goettingen.de/ausbildung

Bewerbungsschluss ist der 09.10.2010.

Weitere Informationen zur Ausbildung in der Stadtbibliothek findest Du hier.

Einen nicht ganz ernst gemeinten Blick auf die Ausbildungsinhalte findest Du hier.

Unsere Azubis berichten auch immer wieder in diesem Blog über ihre Tätigkeiten und Erlebnisse.

Informationen der Bundesagentur für Arbeit zum Berufsbild der/des Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste findest Du hier.

Wir freuen uns auf Dich!


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