Wir sagen tschüss!

13. April 2012

Peter Schepper1980 bis 2012 – eine lange Zeit, ein langes Arbeitsleben an der Stadtbibliothek. Das jetzt zu Ende gegangen ist.

Peter Schepper, Dipl.-Bibliothekar und an der Stadtbibliothek vor allem mit vielfältigen Lektoraten betraut, hatte gestern seinen letzten Arbeitstag. Viele unserer Leser werden ihn von den Bibliotheksführungen kennen, die er regelmäßig betreute. Oder sicherlich von den Diensten an den Informationsplätzen in der Zentralbibliothek.

Nun geht er in den verdienten (Vor-)Ruhestand und muss sich nicht länger um Ausleihzahlen, Signaturen, WLAN-Voucher oder Etatquoten kümmern. Dem Buch und der Literatur wird er aber sicherlich weiterhin verbunden bleiben, dafür sorgt schon seine Neigung zum Verseschmieden. Überlassen wir ihm also zum Abschied selbst das letzte – wohlgereimte – Wort:

Der alte Bibliothekar
(Peter Schepper)

Sein Blick ist vom Durchstöbern der Regale
So müd’ geworden, dass ihm schwindelt,
ihm ist, als ob sich tausend Male
der Bücherstaub im Auge bündelt.

Der weiche Gang, den ihm die Jugend gab,
damit er starken Schritts enteile,
ist nun wie Schwanken in ein Grab,
in dem es endlich heißt: Verweile…

Nur manchmal schiebt sich, wenn auch spät,
Erkenntnis unter seine Stirn:
Dass alles, was einmal gelebt,
vergehen muss wie Eis und Firn.

(frei nach Rilkes „Panther“)

Peter, wir werden Dich vermissen – besonders, wenn wir Deine Spätdienste mit abdecken müssen! ;-)


Hurra, wir sind bechipst!

1. März 2012

Zeiterfassungs-ChipWas unseren Medien schon lange recht ist, ist uns Mitarbeitern der Stadtbibliothek nun billig: Auch wir verbuchen unser Kommen und Gehen zukünftig elektronisch.

Wenn wir morgens in die Bibliothek kommen, leihen wir uns bzw. unsere Arbeitskraft durch das Halten dieses kleinen Chips vor das Erfassungsgerät an die Stadt Göttingen aus, und abends buchen wir uns dann wieder zurück und sind wieder unser eigener Herr.

Zeiterfassungs-ChipDas lästige und fehleranfällige handschriftliche Führen des “Zeiterfassungsblatts” fällt damit weg – und vor allem die elende Rechnerei! (Wer ist eigentlich auf die verrückte Idee gekommen, eine Stunde in 60 Minuten aufzuteilen? 100 wären viel einfacher zu rechnen!). Allerdings werden wohl viele KollegInnen dem elektronischen Zeitnehmer anfangs auf die virtuellen Finger schauen wollen und zur Sicherheit nachrechnen. Nach den Erfahrungen der KollegInnen im Rathaus, die schon länger mit der elektronischen Stechuhr leben, gibt sich das aber wohl nach einiger Zeit.

Nun gilt es zunächst, weder den Chip zu Hause noch das Buchen in der Bibliothek zu vergessen – das Leben bleibt spannend…


Es ist KALT!

10. Februar 2012

Heizlüfter für die VerbuchungsthekeIm Winter sind die Kolleginnen und Kollegen an der Verbuchungstheke und am Informationsplatz im Erdgeschoss der Zentralbibliothek wirklich nicht zu beneiden. Denn durch die Eingangstür strömt kalte Luft in den Raum, und je näher man an der Tür arbeitet, desto frischer und zugiger ist es. Bei den zurzeit herrschenden, besonders frostigen Temperaturen wird das “Eisbeinproblem” natürlich besonders drückend. Darum haben wir jetzt einen zusätzlichen Heizlüfter angeschafft, der warme Luft unter die Theke bläst und die dort Arbeitenden ein wenig wärmen soll.

Sie können uns übrigens ein wenig helfen warm zu bleiben: Die Außentüren rasten, wenn man sie zu weit öffnet, in einer 90-Grad-Position ein. Bitte vermeiden Sie, die Türen soweit zu öffnen, dass sie in der geöffneten Position stehen bleiben oder ziehen Sie sie zu, wenn Sie sie in geöffnetem Zustand antreffen. Der Temperaturunterschied ist an den Thekenplätzen durchaus spürbar.

Heißen Dank für Ihre Rücksicht!


Für Sie gehen wir unter die Decke!

12. Januar 2012

Beamer-MontageFür unsere Leser machen wir ja einiges, gelegentlich gehen wir für sie sogar unter die Decke – zumindest fast, wie man hier sehen kann. Für Jobs in schwindelnder Höhe braucht man natürlich Kollegen, die auf den oberen Sprossen der (Karriere-)Leiter heimisch sind, und so sehen wir hier den stellvertretenden Bibliotheksleiter, Herrn Rohrig, bei der Montage unseres Beamers unter der Decke des Erdgeschosses der Zentralbibliothek.

Anlass für diese Übung in Schwindelfreiheit ist die Veranstaltung “Liebe und andere Strafen” am kommenden Freitag – sie wurde in diesem Blog bereits angekündigt. Die Stadtbibliothek verfügt ja leider über keinen speziellen Veranstaltungsraum, und so müssen bei jeder größeren Veranstaltung immer wieder weitreichende Umbauten und Umorganisationen der Publikumsräume vorgenommen werden.

Beamer-MontageAm Freitag erwartet das Publikum nun also eine Präsentation durch einen Beamer – Leiter und stellvertretendem Leiter sei Dank. Die erotischen Geschichten mit Stefan Dehler und Christoph Huber sind allerdings bereits ausverkauft.

Wenn Sie den Beamer in Aktion erleben wollen, und noch keine Eintrittskarte haben, müssen Sie daher bis zum 09. März warten. Dann erwarten Sie erneut “Liebe und andere Strafen” in der Zentralbibliothek. Eintrittskarten zu dieser Wiederholung sind in Kürze an der Information im Erdgeschoss der Zentralbibliothek erhältlich.


Zwischenbericht

29. Dezember 2011

Julia RaubSchon seit genau 29 Tagen und 3 Monaten habe ich meinen festen Platz in der Stadtbibliothek eingenommen. Da ich mich hier sehr wohl fühle, ein Verdienst der Mitarbeiter, kann ich die täglichen Aufgaben einfacher und mit mehr Freude umsetzen. Besonders Spaß bereiten mir die kreativen Aufgaben wie zum Beispiel das Gestalten von Plakaten oder ähnlichem. Es gibt natürlich auch mal Tage, in denen alles ziemlich ruhig vonstatten geht und dann wieder Tage, die mit vielen Dingen beginnen und auch enden. Ich denke, das ist einfach der Gang eines typischen Arbeitsalltags.

In der letzten Zeit habe ich Ideen für mein Projekt gesammelt, wobei ich auch tatkräftig unterstützt wurde. Ich habe mich für ein Projekt entschieden, in dem ich für den Julius-Club, ein Projekt zur Leseförderung für 11- bis 14- Jährige, ein Quiz aus den 100 Julius-Büchern erstelle. Dieses möchte ich dann auf einer Internetplattform für die Juliusmitglieder anbieten. Nun gilt es zu planen und zu organisieren…

Aber zunächst einmal wünsche ich euch noch ein frohes neues Jahr 2012!

Liebe Grüße,
Julia


Time to say Hello!

27. September 2011

Julia RaubHallo ihr Lieben, ich begrüße euch ganz herzlich und möchte die Gelegenheit nutzen, mich vorzustellen. Mein Name ist Julia Raub, ich bin 19 Jahre alt und habe im Sommer diesen Jahres mein Abitur auf dem Hainberg-Gymnasium in Göttingen bestanden. Nun startet ein neuer Lebensabschnitt für mich, denn seit dem 1. September bin ich die FSJlerin der Stadtbibliothek Göttingen.

Nachdem ich 13 Jahre die Schulbank gedrückt habe, möchte ich das Jahr nutzen, um erste Einblicke in die Arbeitswelt zu erhalten und um mich für den späteren Berufseinstieg zu orientieren.

Zurzeit durchlaufe ich die Orientierungsphase, in der ich die einzelnen Abteilungen im Haus kennen lerne, bevor ich dann in der Öffentlichkeitsarbeit meinen Platz einnehme. Schon jetzt bin ich überrascht, wie viel Aufwand „hinter den Kulissen“ für die Bibliothek betrieben wird.

Ich freue mich auf die Zeit mit Frau Richter und Frau Seliger in der ÖA, die mich bereits sehr herzlich willkommen geheißen haben, sowie auf all die Aufgaben und Mitgestaltungsmöglichkeiten, die mich in diesem Jahr erwarten.

Viele liebe Grüße sendet
Julia


Du arbeitest nicht für jeden?

14. September 2011

Ausbildung zum FAMIDann arbeite doch für die Göttinger Bürger und bewirb Dich jetzt um einen Ausbildungsplatz bei der Stadtbibliothek!

Ab dem 01.08.2012 bilden wir wieder zwei junge Menschen zu “Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste / Fachrichtung Bibliothek” aus. Voraussetzung ist ein sehr guter Hauptschul-, Realschul- oder Fachschulabschluss. Die Ausbildung dauert drei Jahre und wird in der Zentralbibliothek, den Zweigstellen und der Berufsschule in Hannover durchgeführt.

Wir wünschen uns engagierte, fröhliche und zupackende Bewerber oder Bewerberinnen, die Spaß am Umgang mit Menschen und Computertechnik haben, sich in ein äußerst vielfältiges Aufgabengebiet einarbeiten wollen und auch vor zweiwöchigem Blockunterricht an der Berufsschule in Hannover nicht zurückschrecken.

Ausbildung zum FAMIUnd hier – speziell für Blog-Leser – noch ein Tipp:
Auf die Frage, warum Du gerade diese Ausbildung machen willst, auf keinen Fall antworten: “Ich lese gern.” Es gibt im Bibliothekswesen einen alten Spruch: Wer in der Bibliothek arbeitet und liest, ist verloren. Und da ist etwas dran. Wir brauchen Macher, keine Leser!

Die Bewerbungen sind mit den üblichen Unterlagen online zu richten an: http://www.goettingen.de/ausbildung

Bewerbungsschluss ist der 25.09.2011.

Weitere Informationen zur Ausbildung in der Stadtbibliothek findest Du hier.

Einen nicht ganz ernst gemeinten Blick auf die Ausbildungsinhalte findest Du hier.

Unsere Azubis berichten auch immer wieder in diesem Blog über ihre Tätigkeiten und Erlebnisse.

Informationen der Bundesagentur für Arbeit zum Berufsbild der/des Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste findest Du hier.

Wir freuen uns auf Dich!


Junges Blut

23. August 2011

Auszubildende 2011

Sandra Schleinitz (links) und Shari Brauer

Anfang August haben in der Stadtbibliothek wieder zwei junge Menschen ihre Arbeit aufgenommen, die sich in das Abenteuer (?!?) der Ausbildung zur Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste (FAMI) stürzen wollen. Eine ihrer ersten selbständigen Aufgaben ist es, sich Ihnen hier im Blog vorzustellen:

Hallo, mein Name ist Sandra Schleinitz, ich bin 21 Jahre alt. Ich komme aus Sachsen, näher gesagt aus Ebersbach, das in der Nähe von Dresden liegt. Für meine Ausbildung bei der Stadt Göttingen bin ich vor kurzen hierher gezogen. Auf das Ausbildungsangebot der Stadtbibliothek bin ich durch das Internet aufmerksam geworden. An dem Berufsfeld des FAMIS hat mich das Aufgabenspektrum sehr interessiert.
In meiner Freizeit höre ich gerne Musik, lese skandinavische Krimis und spannende Biographien. Ich freue mich auf die bevorstehenden drei Jahre in die Bibliothek.

Hallo, mein Name ist Shari Brauer, ich bin 18 Jahre alt und komme aus Delligsen. Delligsen ist eine kleine Gemeinde ungefähr 50 Kilometer nördlich von Göttingen. Durch ein Stellenangebot in einer Tageszeitung bin ich auf die freie Ausbildungsstelle in Göttingen aufmerksam geworden. Seit dem 1. August diesen Jahres arbeite ich mit Sandra in der Stadtbibliothek Göttingen. Auf die Arbeit in der Bibliothek freue ich mich schon sehr und hoffe, dass ich hier noch viel Spaß und abwechslungsreiche Arbeit haben werde.

Mehr über die Ausbildung an der Stadtbibliothek Göttingen erfahren Sie hier.


Da bin ich wieder!

9. August 2011

 Ronja SchlemmeKaum ein Jahr ist vergangen, seitdem ich das letzte Mal an diesem Schreibtisch saß und Blogeinträge schrieb.

Jetzt bin ich zurück, um in der Stadtbibliothek einen Monat Praktikum zu machen. Und ich muss schon sagen, daheim ist es doch am Schönsten. ;-) *)

Ich habe kaum das Gefühl, ein Jahr lang nicht hier gewesen zu sein, denn ich wurde mit vertrauter Herzlichkeit empfangen und habe mich schon nach der ersten Arbeitswoche wieder sehr gut in den Bibliotheksrhythmus eingefunden.

Trotzdem mir sind auch die Veränderungen, die ein Jahr mit sich bringt, nicht entgangen. Die erste Etage wurde umgeräumt und es gibt viele neue Geräte.

Schön, dass die Stadtbibliothek und ihre Mitarbeiter immer bereit und bestrebt sind sich zu wandeln, um sich dem Zahn der Zeit zu entwinden.

Ich freue mich auf einen Monat Göttinger Stadtbibliothek und werde sie Zeit sehr genießen.

Liebe Grüße
Die Räubertochter 2.0

*) Anmerkung des Bloggers:
So etwas darf man natürlich nur sagen, wenn man nach einem Jahr freiwillig (!) in die Stadtbibliothek zurückkehrt. Unseren Azubis beispielsweise wäre das streng verboten!


Tschüss, Servus und Goodbye!

4. August 2011

Inga GraeberAm 01. August haben zwei neue Auszubildende ihre Stellen in der Stadtbibliothek angetreten, und so müssen wir uns auch wieder von jemandem verabschieden, da wir leider keine freien Stellen für unsere ausgebildeten Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste (kurz: FAMIS) haben. Deshalb müssen wir uns diesmal von Inga Graeber trennen, die 2005 ihre Ausbildung bei uns begonnen hat. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung und einer Babypause war sie zwei Jahre lang halbtags bei uns beschäftigt und dürfte vielen Lesern von ihren Einsätzen an der Verbuchungstheke und den Informationsplätzen bekannt sein.

Wir wünschen ihr viel Glück und Erfolg auf dem weiteren Lebensweg und hoffen, dass sie immer gern an ihre Zeit in der Stadtbibliothek zurückdenken möge!


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