K.o.-libri

25. April 2012

KolibriEhrlich gesagt ist die Nachrichtenlage heute etwas dünn – es gibt nichts Neues aus der Stadtbibliothek zu berichten. Darum an dieser Stelle als Lückenfüller nur ein kleines Gedicht, das vielleicht ganz gut zum Frühling passt:

Der Kolibri
(Matthias Klemp)

Es fliegt ein kleiner Kolibri,
voll seligem Entzücken.
So schön sah er den Urwald nie,
wie tut er ihn beglücken!

Es fliegt ein kleiner Kolibri,
vom Farbenrausch besoffen.
Drum weiß er auch bis heut’ nicht wie
den Ast er hat getroffen.

Es flog ein kleiner Kolibri,
nun liegt er auf dem Rücken.
Jetzt ist er ein K.o.-libri,
vorbei ist das Entzücken!


Sex & Crime & Bibliothek

6. März 2012

Feuerlöscher - an seinem Platz!Wer gestern Abend in SAT1 die Folge “Nymphen und Don Juans” aus der Serie “Der letzte Bulle” gesehen hat, wird mit Erleichterung zur Kenntnis nehmen, dass dieser Feuerlöscher in der Zentralbibliothek noch an seinem angestammten Platz hängt. Wer die Folge verpasst hat, kann sie sich hier anschauen. So viel sei verraten: Wesentliche Teile spielen in der Stadtbibliothek Essen und es geht um (männer-)mordende Bibliothekarinnen und einen Feuerlöscher als Mordwaffe.

Ich möchte an dieser Stelle alle Befürchtungen zerstreuen, in der Stadtbibliothek Göttingen könnte Ähnliches passieren! Zur ersten Szene des Films ist zu sagen, dass ich fast alle Kolleginnen seit 20 oder 30 Jahren kenne und es für absolut ausgeschlossen halte, dass sie ähnliche Verhaltensmuster entwickeln könnten. (Höre ich da ein “schade!” aus den hinteren Reihen? Also wirklich!!!) Auch würde ich keiner und keinem der langjährigen Kolleginnen und Kollegen einen Mord zutrauen, und unsere Azubis versuchen wir ebenfalls zu friedliebenden Menschen zu erziehen.

So können Sie uns also auch weiterhin völlig angstfrei besuchen – selbst bei ganz langfristigen Leihfristüberschreitungen oder Verlustmeldungen von Medien neigen wir nicht zur Gewalt!

Ich werde jetzt aber doch noch einmal durchs Haus gehen und alle Standorte von Feuerlöschern checken…


„Den Piraten riechen“

17. November 2011

Piraten-BücherDer Pirat
gerne spart
auch an der Hygiene.
Er ist stolz,
ist aus Holz
eines seiner Beene.

Denn es kann
der Seemann
abschnall’n es vorm Säubern.
und so hat
der Pirat
mehr Zeit zum Seeräubern!

(Matthias Klemp)

Hallo Kinder, ihr Landratten und Leichtmatrosen!

Wusstet ihr schon, dass die Redewendung „den Braten riechen“ vor noch gar nicht so langer Zeit „den Piraten riechen“ hieß? Die Seeräuber hatten es nämlich nicht so mit dem Waschen und Putzen, und deshalb stach ihr Gestank häufiger anderen in die Nase als sie selbst in See. Und da man ihre verlotterten Kähne schon 20 Seemeilen gegen den Wind riechen konnte, raubten die Korsaren häufiger anderen Seeleuten den Atem als irgendwelche Schätze!

Das ging so lange, bis schließlich die Preußische Piraten-Ordnung (PPO) erlassen wurde. Die legt unter anderem fest, wie häufig auf einem Piratenschiff das Deck geschrubbt werden muss, wie oft ein Pirat sich zu waschen hat, die Verwendung von Piratencreme und Eau de Florett und wie viel Prozent der Ausrüstung einer Piraten-Fregatte aus Wasch-, Schieß- und Niespulver zu bestehen hat. Danach wurde es besser, und im Laufe der Jahre wurden aus Seebären beinahe Waschbären. Und wenn man die (bösen) Absichten eines anderen frühzeitig erkannt hatte, sagte man „den Braten riechen“ und nicht mehr „den Piraten riechen“.

Viele Berichte aus dem Piratenleben, allerdings meist aus der Zeit nach der PPO, findet ihr in der Kinderbibliothek in den Gruppen „ab 6 Räuber, Piraten“ und „ab 10 Räuber, Piraten“. Wenn ihr also selbst später mal Pirat werden wollt, könnt ihr euch dort gut informieren. Und vielleicht lest ihr auch mal die PPO, die gilt nämlich heute immer noch…

Euer Käptn Putzteufel


Die Superbibliothek

16. November 2011

Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, dass Bibliotheken unverzichtbar sind, hier ist er:

Viel Spaß beim Anschauen!


Es geht um die Wurst!

4. November 2011

Zentralbibliothek mit AdventskalenderHaben Sie es gestern gelesen? Die Stadtbibliothek wurde im Göttinger Tageblatt erwähnt. Allerdings nur als Standort der zusätzlichen, vierten Würstchenbude auf dem Göttinger Weihnachtsmarkt (Tageblatt vom 03.11., S. 10). Die Würstchenbraterei soll “rechts von der Weihnachtsmarkt-Bühne, zu Füßen des Adventskalenders der Stadtbibliothek” stehen.

Uns hat natürlich niemand gefragt. Aber wir würden auch gerne unseren Senf (der bietet sich ja an) zu dieser Entscheidung hinzugeben!

Nun haben wir nichts gegen leckere Bratwürstchen in idealer Kurzpausen-Distanz. Wenn der Winter wirklich so hart wird, wie angekündigt, macht die Würstchenbude direkt vor der Bibliothek die mittägliche Nahrungsaufnahme um vieles leichter.

Aber hat mal jemand daran gedacht, wie wir leiden müssen, wenn wir den ganzen Tag lang die leckeren Düfte einatmen müssen? Schließlich müssen wir – von unwiderstehlichen Röstaromen umweht – doch auch arbeiten. Das wird hart!

Besonders leiden wird unser stellvertretender Bibliotheksleiter, Herr Rohrig. Sein Büro wird ohnehin jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit vom Adventskalender verdunkelt, der am Thomas-Buergenthal-Haus angebracht wird. Wir haben darüber bereits in diesem Blog berichtet. Nun kommt noch die olfaktorische Grausamkeit durch den Würstchengrill direkt unter seinem Fenster hinzu. Dunkelhaft plus Duftfolter – das riecht buchstäblich nach Guantanamo und verstößt sicherlich gegen sämtliche Menschenrechtskonventionen!

Unsere Forderung daher, damit wir armen Würstchen unseren fremdinduzierten adventlichen Hunger be-Senf-tigen können.: Freiwürstchen für die Mitarbeiter der Stadtbibliothek!

PS: Bücher zum Thema Abnehmen finden sich in der Sachgruppe Vcl 3 – die sind auch bei nicht würstchenbedingter Adipositas sehr zu empfehlen…


Erklärungshilfe

23. Februar 2011

Es kommt ja nicht oft vor, dass die große Politik einer kleinen Stadtbibliothek hilft, aber nun ist es einmal passiert. Nein, weder der Bundestag noch der niedersächsische Landtag haben ein Bibliotheksgesetz verabschiedet, das bleibt weiterhin ein Wunschtraum. Aber unser Verteidigungsminister und Interims-Doktor Karl-Theodor zu Guttenberg hilft uns jetzt, gewisse Beschränkungen bei den Bibliotheksangeboten zum Download zu erklären.

School-ScoutIn der Onleihe stellen wir besonders viele Materialien für Schüler bereit, darunter über dreitausend Titel des School-Scout-Verlages. Aus diesen E-Books im PDF-Format kann man nichts kopieren, da der Verlag diese Funktion verboten hat. Bislang mussten wir herumdrucksen und nach Erklärungen suchen, wenn wir gefragt wurden, warum dies so ist. Nun genügt ein Hinweis auf den Herrn Baron und “seine” Doktorarbeit, und der Sinn des Kopierverbots ist offenkundig. Natürlich kann man die School-Scout-Texte auch Wort für Wort abschreiben, aber dabei fallen einem Fehler in der Vorlage auf oder sogar eigene Formulierungen ein – die Fallstricke von copy & paste werden elegant umgangen.

Deshalb, lieber Herr zu Guttenberg, vielen Dank für Ihre Hilfe! Nichts erklärt eben einen Sachverhalt so gut wie ein Beispiel, und Sie haben uns ein wunderbares geliefert!


Nikolausgedicht

6. Dezember 2010

Es gibt solche Tage, an denen wenig oder nichts klappt… Und nachdem es heute schon keine neuen Bestseller anzuzeigen gab (siehe vorausgegangener Artikel) möchte ich wenigstens eine Erklärung liefern, falls auch der Nikolaus heute ausbleibt:

Nikolausgedicht
(Matthias Klemp)

Die Kinder steh’n mit off’nem Mund,
verwundert schaut sogar der Hund,
die Mutter blickt in stummer Pein,
der Vater greift perplex zum Wein.

Denn diesmal sind die Schuhe leer,
als ob heut’ nicht der 6. wär,
wo sie doch sonst vor lauter tollen
und süßen Sachen überquollen.
So war es doch in jedem Jahr,
wenn es der Tag des Niklaus war!

Der Nikolaus, der sitzt derweil
zu Haus auf seinem Hinterteil.
Er stöhnt und flucht gar schauerlich,
und ab und zu, da kratzt er sich.
Sein großer Sack steht unbenutzt
in einer Ecke und verschmutzt.

Zwar hatte er auch dies Jahr Pläne –
doch steht er unter Quarantäne.
Ihn plagen Viren nicht, noch Mäuse:
Der Nikolaus hat Niko-Läuse!


Vergleichstest: Personalausweis – Bibliotheksausweis

11. November 2010

Bibliotheksausweis der Stadtbibliothek GöttingenHaben Sie sie mal gezählt, Ihre Plastikkärtchen? Bank-, Kredit-, Gesundheits-, Scheck-, Kunden-, und Vorteilskarten, Ausweise und Bonusheftchen – die Invasion unserer Portemonnaies, Brief- oder Handtaschen ist kaum aufzuhalten. In einer Zeit, da jeder Hundefrisör um die Ecke seine eigene Kundenkarte herausgibt („ein Leckerli für Ihren vierbeinigen Freund bei jedem fünften Besuch umsonst!“) ist man gezwungen auszuwählen, um sein individuelles Kartenbehältnis vor dem Platzen zu bewahren.

Personalausweis der Bundesrepublik DeutschlandZeitgleich am 1. November diesen Jahres haben nun die Bundesrepublik Deutschland einen neuen Personalausweis und die Stadtbibliothek Göttingen einen neuen Bibliotheksausweis herausgebracht. Zwei weitere Aspiranten, die um die Aufnahme in Ihre Kartensammlung buhlen. Der folgende Vergleichstest soll zeigen, welche dieser beiden Karten Sie wirklich brauchen – und welche vielleicht nicht.

Runde 1: Äußeres

Beide Karten kommen im praktischen Scheckartenformat. Den Personalausweis ziert primär ein Foto des Ausweisinhabers – allerdings in den allermeisten Fällen ein wenig schmeichelhaftes, war doch der zu Fotografierende bei der Aufnahme zwangsweise krampfhaft bemüht, alle Augen, Ohren, Nasen und Münder wie vorgeschrieben zu platzieren und ganz nebenbei auch noch einen „neutralen Gesichtsausdruck“ zu wahren. Kein leichtes Unterfangen, das meist deutliche Spuren in dem Porträt hinterlassen hat.

Hinzu kommt die grüngelbe Farbe des Ausweises, die mich spontan an die Gesichtsfarbe meiner Frau nach jener denkwürdigen Fähren-Überfahrt von Kreta nach Santorin erinnert, als sie – wieder festen Boden unter den Füßen spürend – die letzte Schachtel Zigaretten im hohen Bogen als Dankopfer an den Meeresgott Poseidon ins Hafenbecken warf. Seitdem hat Sie keine Zigarette mehr angefasst…

Der Bibliotheksausweis hingegen erstrahlt in einem leuchtenden Blau, das einem seltsam vertraut vorkommt. Und in der Tat: es handelt sich um dasselbe Blau, das wir von den Parkplatz-Verkehrsschildern kennen und zeigt hier wie dort an: Hier ist ein Platz zum Verschnaufen, zum Aufatmen; raus aus der Blechbüchse, rein ins Leben! Allein der Anblick der Bibliothekskarte kann Glücksgefühle wecken.

Hinzu kommt die Auswahl der Schriftart: Der Bibliotheksausweis verwendet die klare, gut lesbare „Arial“-Schrift in einem warmen Gelb. Der Personalausweis hingegen zeigt ein seltsames Gekrakel, dass von einem legasthenischen Roboter zu stammen scheint – die erste Runde geht damit klar an den Bibliotheksausweis. Mit 1:0 geht der Bibliotheksausweis in Führung.

Runde 2: Imagefaktor

Machen wir uns nichts vor: In einer Zeit, in der die zwischenmenschliche Kommunikation häufig im Stile von „mein Auto – mein Haus – meine Segelyacht“ abläuft, werden auch Kartenspiele wie „meine goldene Kundenkarte – meine Platin-Kreditkarte – mein Ausweis von der Erotik-Videothek – ähm…“ gespielt. Die bunten Plastikkärtchen dienen oft genug auch (oder nur?) der Selbstdarstellung des Karteninhabers.

Wie sieht es nun mit dem Imagefaktor unserer beiden Testkandidaten aus? Für diese Runde können wir uns einfach am Namen der beiden Probanden orientieren.

„Personalausweis“ – wer denkt bei „Personal“ nicht sofort an unterbezahlte, ausgebeutete und weitgehend rechtlose Domestiken, die den Launen ihrer Herrschaft hilf- und schutzlos ausgeliefert sind? Sind wir also alle nur „Personal“ der Bundesrepublik Deutschland? Liebe Stuttgart-21- und Kastor-Gegner, wenn die Polizei euren Personalausweis sehen will, möchte sie vielleicht gar nicht euren Namen wissen, sondern euch nur dezent auf euren Platz in unserer Gesellschaft hinweisen? Halten wir fest: Wenn der Personalausweis ein Image ausstrahlt, dann ein negatives.

Etwas schwerer haben wir es beim Bibliotheksausweis. Der Name gibt zunächst wenig her: Ein Ausweis für die Bibliothek halt. Aufschlussreicher wird es, wenn wir die umgangsprachlichen Bezeichnungen für diese Karte betrachten: „Leseausweis“ oder „Leserausweis“. Der Inhaber dieses Ausweises stemmt sich also gegen den PISA-Trend, er kann lesen und will lesen, gehört somit zur Informations- und Bildungselite unserer Gesellschaft.

Bevor wir jetzt ein vorschnelles Urteil fällen, sollten wir auch dem umgangssprachlichen Namen des Personalausweises eine Chance geben. Nur: „Perso“ erinnert allenfalls an ein Waschmittel…

Damit ist es klar: Wer bei der Auswahl seiner Plastikkärtchen auch auf Imagegewinn setzt, greift zum Bibliotheksausweis. Damit steht es 2:0 für diesen Testkandidaten.

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Kein Regal ist egal!

23. April 2010

Gedanken zum heutigen Welttag des Buches

Welttag des BuchesIm Fernsehen feiert man derzeit einige wenige Berufsgruppen mit einer Unzahl von Sendungen: Ganze Herden von Köchen kochen vielerlei Süppchen und bemühen sich rührend um manchen Brei, Handwerker möbeln marode Heimstätten im Dutzend auf und selbst Immobilienmakler werden als rettende Engel der Unbehausten glorifiziert. Da darf man als Angehöriger einer kleinen, weitgehend unbeachteten Berufsgruppe schon ins Grübeln und Träumen kommen. Zumal heute, am „Welttag des Buches“.

Könnten nicht auch Bibliothekarinnen und Bibliothekare mal an der Reihe sein, zur Politur ihres Images in das grelle Scheinwerferlicht des Reality-TV gezerrt werden und der staunenden, chipsfutternden Nation die Wohltaten ihrer Profession präsentieren?

Vielleicht so:

Die Kamera schwenkt durch das etwas unaufgeräumt wirkende Wohnzimmer der Familie Schulte. Tochter Marie (13) schreit ihren Bruder Manuel (11) an: „Gib mir sofort meine Playstation wieder! Meine ganzen Wii-Spiele sind weg und Du blockierst jetzt auch noch die Playstation!“ „Dann find’ doch endlich meine Comics wieder, dann kannste auch deine blöde Playstation wiederhaben!“ faucht Manuel zurück. „Kinder, vertragt euch doch und helft mir lieber beim Suchen nach dem Englisch-Wörterbuch“ mischt sich Vater Torsten (42) ein und lässt seinen Blick hilflos über die überquellenden Regale schweifen. In diesem Moment betritt auch Mutter Kerstin (40) das Wohnzimmer und verkündet: „Tut mir Leid, heute gibt’s kein Mittagessen, ich kann das Kochbuch nicht finden!“

Betretene Gesichter in Großaufnahme.

Da klingelt es an der Haustür. Draußen steht das komplette Team von „Kein Regal Ist Egal!“ und stürzt an der sichtlich verdutzten Familie Schulte vorbei ins Wohnzimmer. Die unverschämt gut aussehende Leiterin des Teams, Karin Müller-Seerot, Bibliothekarin (MA) und Gewinnerin der letztjährigen Staffel von „Germany’s next Top Librarian“, erklärt der langsam ihr Glück begreifenden Familie, man werde ihre Hausbibliothek jetzt professionell bearbeiten, erschließen und aufstellen. Familie Schulte wird kurzerhand für eine Woche in ein Hotel in Frankfurt ausquartiert, bekommt eine Schnupperwoche in der Deutschen Nationalbibliothek inkl. einer Führung durch alle (!) Magazinräume (Kameraschwenk: Überschäumende Freude bei den Schultes) geschenkt und wird umgehend in die bereitstehende Limousine verfrachtet.
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Neue PCs in der Stadtbibliothek

1. April 2010

Neuer PCHeute werden in den Büros der Stadtbibliothek die ersten PCs einer neuen, wegweisenden Gerätegeneration installiert. Dank extremer Miniaturisierung (auf dem Foto rechts ist zum Größenvergleich ein Bibliotheksausweis im Scheckkartenformat abgebildet) verbrauchen diese Geräte derart wenig Strom, dass sich ihre Anschaffung rechnerisch bereits nach 3,84 Jahren amortisiert. Nur aus diesem Grunde konnte der Gerätewechsel angesichts der angespannten Haushaltslage der Stadt Göttingen überhaupt realisiert werden.

Neuer PCDie Mitarbeiter der Stadtbibliothek freuen sich nicht nur über den gewonnenen Platz auf den Schreibtischen, sondern auch darüber, dass sie durch den geringen Energieverbrauch der PCs etwas zum Schutz der Umwelt beitragen können. Die neuen Geräte haben zudem eine Zusatzfunktion, die sie selbst oder gerade bei einem Stromausfall oder einem Zusammenbruch der Netzwerkverbindungen zu wertvollen Arbeitsinstrumenten werden lässt: Der integrierte, manuell zu bedienende Bleistiftanspitzer hilft insbesondere in den Stunden weiter, in denen wieder zu Stift und Papier gegriffen werden muss.

Die Stadtbibliothek ist stolz, wieder einmal in der Göttinger Stadtverwaltung und im deutschen Bibliothekswesen an der Spitze des Fortschritts zu stehen!


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