Im Rahmen ihrer Ausbildung müssen die Azubis der Stadtbibliothek auch Medienpräsentationen erstellen. Hier stellt Sandra Schleinitz, Auszubildende im ersten Lehrjahr, ihre Präsentation und damit den Thriller “Die Rattenfängerin” von Inger Frimansson vor.
Ein Haus in der schwedischen Einöde,
ein Keller voller Ratten
und eine Frau, die nicht vergessen kann…
Das sind die Zutaten eines großartigen Krimis, der sich mit dem Themen Familie, Schuld, Besessenheit und Leidenschaft beschäftigt. Inger Frimansson versteht es geschickt, uns Abgründe menschlicher Natur aufzuzeigen. Es ist erschreckend, wie tief diese Abgründe sein können.
Inhalt
Der erfolgreiche Verleger Titus trennt sich von seiner Frau Rose, um mit der Buchhändlerin Ingrid glücklich zu werden. Seitdem lebt Rose allein auf dem Land und wird immer seltsamer. Gesellschaft pflegt sie nur zu einigen halbzahmen Ratten, die in ihrem Häuschen ein- und ausgehen.
Als Titus eines Tages an Krebs erkrankt, will er noch einmal mit seiner Ex-Frau reden. Dafür schickt er Ingrid zu Rose, um sie zu einem letzten Gespräch zu bitten. Als Ingrid nach einem langen Fußmarsch endlich das Häuschen erreicht, erwartet sie kein freundlicher Empfang.
Seit Ingrid von dem Treffen mit Rose nicht wieder kam, sind sich Titus Kinder einig, sie hat ihn verlassen. Nun sind sie die ungeliebte Stiefmutter endlich los, und erst zu spät begreifen sie, was das für ihren Vater bedeutet.
Hingegen wurde Ingrid in den Keller zu den Ratten gesperrt und Rose schreibt deren Abschiedsbrief.
Wird Ingrid noch rechtzeitig schaffen, Titus vor seinem Tod wieder zusehen?
Und wie wird das Treffen zwischen Rose und Titus verlaufen?
Autor
Inger Frimansson ist eine der bekanntesten Autorinnen Schwedens. Sie wurde 1944 geboren und wuchs auf der Ostsee-Insel Gotland, in Småland und in Jonköping auf. Nach dem Abitur machte sie eine Ausbildung zur Journalistin, gründete eine Familie und bekam zwei Kinder. Schon in ihrer Kindheit hat sie viel geschrieben.
Erst seit 1984 widmet sie sich der Belletristik. Seitdem wandert sie zwischen den Genres. So hat sie neben einigen Gedichtsammlungen auch Kinder- und Jugendbücher sowie Psychothriller veröffentlicht. Nicht zuletzt haben die Psychothriller einen großen Anteil an ihrem Erfolg. Mit ihrem ersten Krimi »Gute Nacht, mein Geliebter« wurde sie schnell bekannt. Der Roman wurde mit dem Schwedischen Krimipreis ausgezeichnet und begründete ihren Ruhm als »schwedische Minette Walters«.
Meinung
Mir hat der Krimi sehr gut gefallen und nicht nur, weil er im malerischen Schweden spielt. Die Geschichte wird von mehreren Blickwinkeln geschildert, so weiß man meisten mehr als die Romanfiguren. Und das ist einfach nur Klasse!!!!
Die Rattenfängerin steht im Krimiraum der Zentralbibliothek unter der Signatur
Roman
Thriller
Frim
Ich bin Sandra Schleinitz und mache eine Ausbildung zur Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste.
In meiner Freizeit lese ich gerne skandinavische Krimis, weshalb ich auch einen schwedischen Krimi vorgestellt habe.
(Tipp: Klicken Sie auf den Buchtitel oder die Abbildung, und Sie gelangen zu diesem Medium im Katalog der Stadtbibliothek.)